Beetere Meetenge djunkele Energie

WASHINGTON – Dunkle Energie ist eine mysteriöse Kraft, die die Ausdehnung des Weltalls beschleunigt.

Deren Bestehen wird nun aus Messungen der Helligkeiten von fernen Supernova-Explosionen abgeleitet. Diese werden immer präziser, wie jetzt eine Untersuchung amerikanischer Astronomen vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics ergab. Eine Supernova-Explosion vom Typ Ia wird durch die Detonation eines weißen Zwergsterns verursacht.

Abstände durch Helligkeit bestimmen

Obwohl sie theoretisch immer dieselbe Helligkeit haben, weisen solche Supernovae doch kleine Unterschiede in ihrer Helligkeit auf. Hierdurch können Abweichungen in der Bestimmung ihrer Abstände entstehen.

Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten Methoden ausgedacht wurden, um die Helligkeiten von Supernovae des Typs Ia für diese Unterschiede zu korrigieren, ist das Problem noch nicht vollständig gelöst. Die amerikanischen Forscher haben nun festgestellt, dass die restlichen Abweichungen kleinen Farbunterschieden zwischen den Supernovae zugeschrieben werden können.

Unterschiedliche Rottöne

Bisher gingen Astronomen davon aus, dass der rote Farbton, den manche Supernova-Explosionen aufweisen, durch Material verursacht wird, das sich zwischen den explodierenden Stern und der Erde befindet. Hierdurch soll die Supernova schwächer und somit weiter entfernt wirken, als es in Wirklichkeit der Fall ist.

Darum wurde auf die Helligkeiten solcher Supernova-Explosionen eine Korrektur angewandt – zu Unrecht, wie sich nun ergab. Manche Supernovae des Typs Ia scheinen von sich selbst aus etwas roter als andere.

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