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Köär-Resultoate fon Fryslân

LJOUWERT – Ap n twäide Meerte waas in ju niederloundske Provins Fryslân Köär. Dät Provinsparlemänt häd 43 sitte. Ju Sitteferdeelenge ätter ju Köär sjucht so ut:

  1. PvdA (Sosioaldemokroaten) 11
  2. CDA (Kristen-Demokroaten) 8
  3. VVD (liberoalen) 6
  4. FNP (Fräisk-nasjonoalen) 4
  5. PVV (gjuchts) 4
  6. ChristenUnie (Kristen-Demokroaten)  3
  7. SP (Sosioalisten) 3
  8. GrienLinks (do Gräine) 2
  9. D66 (Sosioal-liberoal) 2

Ap n 11. September 2011 sunt in Läichsaksen do Kommunoalköäre.

Libyen: Moor as 200 Ljuude möärend

TRIPOLIS – Ju Opposition in Libyen kwad, deer sunt bie do Proteste in dät Lound moor as 200 Moanskene stuurwen. In ju stääd Bengasi häbbe n Deel fon do Suldoaten sik ounsleeten bie do Demonstranten. Ferskeedene Stääde skällen, so kwad dän opposition, befräid weese.

Algemeen sjucht dät oaber läip uut. Al-Gaddafi sien lälke Regierenge skjouet neen Bloudferjooten, uum oun ju Macht tou blieuwen. Jo häbe Dreeguunere af Suldoaten ap do Täke sät, do skjoote deel in ju Masse fon do Demonstranten. Deer skällen uk Pansere ounsät wäide juun do Demonstranten.

It blift also bloot noch tou hoopjen, dät ju Toal fon do tou do Demonstranten uurronnene Dreeguunere un Suldoaten fääre ounwoakst, deermäd jo een äächte Muugelkhaid häbe, Al-Gaddafi ou tou sätten.

Bahrain – Demonstrante bisätte oainen Tahrir-Plats

Manama – Ätter dän Dood fon twäin Demonstranten in dän Gulfstoat Bahrain roakeden do Protäste fergeene Täisdai ju Haudstääd Manama. Do Demonstranten häbe dän Ploats as Tahirploats, ätter dät ägyptiske Biespil, uumbenaamd. Die Tahirplats waas dät Säntrum fon do Proteste juun dät Mubarak-Regime. Ju New York Times skrift, deer wieren däälich sowät 10.000 Demonstranten.

Bahrain is bloot n Biespil. Dät sjucht heel un aal so uut, as wuden do Revolutionen nit bloot in Tunesien un Ägypten blieuwe. Deer geböärt wät in ju arabisken Ruumte. Ju Froage is bloot, af dät Ärfoulch häd.

Millionenprotest in Kairo geplant

KAIRO – Mit einem Aufruf zum Millionenprotest steuert der Machtkampf in Ägypten einem neuen Höhepunkt zu.

Für den „Mega-Protest“ gegen Präsident Husni Mubarak will eine oppositionelle Jugendbewegung am Dienstag in Kairo mehr als eine Million Menschen auf die Straße bringen. Das berichtete der arabische Fernsehsender Al-Dschasira.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Armee in Ägypten im Konflikt zwischen der Opposition und dem Regime Zurückhaltung üben will. „Wir werden keine Gewalt gegen die Bürger einsetzen. Wir verstehen die Forderung der Bürger“, hieß es in einer am Montagabend verbreiteten Erklärung.

Hunderte Friesen und Deutsche haben Land verlassen

Während die Demonstranten mit ihren Protesten versuchen den Präsidenten zum Rückzug zu bringen, haben hunderte Deutsche am Montag das Unruheland Richtung Heimat verlassen. Der greise Staatschef hielt am Montag an seinem Amt fest und gab seinem neuen Ministerpräsidenten Ahmad Schafik die Order, angekündigte demokratische Reformen umsetzen. In seinem neuen Kabinett finden sich allerdings nur etwa ein Drittel neue Minister, wie bei der Vereidigung deutlich wurde. Treue Gefolgsleute blieben im Amt.

Die Opposition beharrt auf den Rücktritt des seit 30 Jahren regierenden Staatschefs. Friedensnobelpreisträger Mohammed el Baradei bekräftigte seine Forderung nach einer Regierung der Nationalen Einheit, an der er auch ein führendes Mitglied der islamistischen Muslimbrüder beteiligen will. Israel reagierte alarmiert. Rund um den Globus fielen angesichts der Unruhen die Aktienkurse, der Ölpreis stieg.

Obama: ‚Friedlicher Übergang‘

US-Präsident Barack Obama rief zu einem friedlichen „Übergang“ in Ägypten auf. Nach Angaben seines Sprechers Robert Gibbs wollen die USA „einen geordneten Übergang zu einer Regierung“ unterstützten, „die auf die Bestrebungen des ägyptischen Volkes eingeht“.

Die EU will die Ägypter in ihrem Streben nach mehr Demokratie unterstützen, hält sich in der Kontroverse um Mubarak aber weitgehend zurück. Ruhe und Ordnung im Land wiederherzustellen und anschließend freie Wahlen zu gewährleisten, sei oberstes Ziel, betonten die Außenminister bei ihrem Treffen in Brüssel.

EU für Demokratie

Die EU dürfe sich dabei aber nicht auf eine Seite schlagen, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. „Die Europäische Union nimmt nicht Partei für einzelne Personen, sondern nimmt Partei für die gute Sache der Demokratie, der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte. Und der Rest ist eine Angelegenheit, die im Dialog in Ägypten selbst entschieden werden muss“, betonte er.

Vor dem Hintergrund der Unruhen in Ägypten vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr israelischer Amtskollege Benjamin Netanjahu in Jerusalem eine engere Zusammenarbeit.

El Baradei will in eine Regierung der nationalen Einheit neben dem Vertreter der Muslimbruderschaft zwei Richter, einen Militär und diverse Oppositionspolitiker holen. Allerdings wurde deutlich, dass es auch innerhalb der ägyptischen Oppositionsparteien keine einheitliche Position für El Baradei gibt. So erklärten die liberale Traditionspartei al-Wafd und zwei weitere Oppositionsparteien, El Baradei spreche nicht in ihrem Namen.

Medienrede von Mubarak

In einer Erklärung im Namen Mubaraks, die von den staatlichen Medien veröffentlicht wurde, hieß es: „Es soll künftig mehr Raum geben für die Beteiligung der Parteien am politischen Leben mit dem Ziel, eine freie demokratische Gesellschaft zu schaffen, wie dies alle Menschen wünschen.“ Regierungschef Schafik solle sich zudem um den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Korruption kümmern.

Wie an den Vortagen versammelten sich auch am Montagnachmittag wieder tausende Demonstranten auf dem zentralen Tahrir-Platz in der Hauptstadt Kairo. Ein Aufruf zum Generalstreik, der in der Stadt kursierte, wurde nicht flächendeckend befolgt. Die ägyptische Armee nahm sechs Mitarbeiter des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira fest, ließ sie kurz darauf aber wieder frei. Ihre Ausrüstung wurde beschlagnahmt, wie der Sender berichtete.

Deutsche Botschaft organisiert Konvoi

Die deutsche Botschaft in Kairo organisierte aus Sicherheitsgründen einen Konvoi von etwa 140 Deutschen zum Flughafen. Ausreisen konnten vor allem Angehörige von Diplomaten und anderen Deutschen, die in der ägyptischen Hauptstadt arbeiten, berichtete eine dpa-Korrespondentin. Zwei Flugzeuge brachten binnen weniger Stunden Hunderte Deutsche nach Frankfurt.

Wegen der unsicheren Lage verschärfte die Bundesregierung ihre Reisehinweise, gab aber weiter keine generelle Reisewarnung heraus. „Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Ägypten aufgrund der instabilen Lage derzeit ab“, hieß es in Berlin. Andere Staaten wie die USA, Griechenland, die Türkei, Australien, Indonesien oder Indien kündigten hingegen Evakuierungsflüge für ihre Staatsbürger an oder flogen diese bereits aus. Charterflüge nach Hause organisierten auch Firmen wie der Energiekonzern RWE oder der Handelsriese Metro. Das Deutsche Archäologische Institut stellte seine Grabungsarbeiten in dem Land vorübergehend ein.

Die Leitung der Deutschen Schule in Alexandria hofft ebenfalls auf baldige Ausreise. Es gebe in der Stadt keinerlei staatliche Ordnungsmacht mehr, sagte Schulleiter Hubert Müller der dpa. Bürgermilizen ersetzten die nicht mehr vorhandene Polizei. „Wir erleben hier immer wieder, dass Leute zusammengeprügelt oder gar verschleppt und auch getötet werden mit Messern und Säbeln.“

Peres warnt vor Islamistenregime

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres warnte vor der möglichen Machtübernahme eines radikalen Islamistenregimes in Ägypten. Die Herrschaft religiöser Fanatiker wäre nicht besser als ein Mangel an Demokratie unter dem ägyptischen Präsidenten Mubarak, sagte Peres. Israel pflegt mit Mubarak seit 30 Jahren gute Beziehungen und ist an Stabilität im Nachbarland interessiert.

In der Nacht hatte es in Kairo weniger Plünderungen und Brandschatzungen gegeben, weil Soldaten stärkere Präsenz als in der Nacht zuvor gezeigt hatten. Auch die Polizei, die sich nach der Eskalation der Proteste weitgehend zurückgezogen hatte, war in einigen Stadtvierteln wieder zu sehen. Am Montag galt bereits ab 15.00 Uhr (14.00 MEZ) eine verlängerte Ausgangssperre. In den Nächten davor war sie kaum beachtet worden – weder von demonstrierenden Regimegegnern noch von Plünderern und Räubern, die Städte terrorisieren.

Gretchen Grosser übersetzt Kästners „Fliegendes Klassenzimmer“

ROOMELSE – Das neue Projekt bereitet ihr Kopfzerbrechen. Seit Tagen sinniert Gretchen Grosser über den passenden Einstieg. „Wenn ich nur wüsste, wie ich anfange“, sagt die 76-Jährige, legt die Stirn in Falten und gibt zu, „manchmal ein wenig zu genau zu sein“. Den „Struwwelpeter“ gerade ins Saterfriesische übersetzt, hat die nimmermüde Ramsloherin bereits das nächste Werk vor dem geistigen Auge: Erich Kästners „Fliegendes Klassenzimmer“. Ob sie Professor Walter Sauers Wunsch – der Hesse verlegt Literatur in Minderheitensprachen und hätte Kästner gerne ap Seeltersk – einfach hätte
ausschlagen können? Die kleine, zierliche Frau lacht, während sie heißen Tee in eine blau-weiße Tasse gießt: „Ich hatte auch den Struwwelpeter abgelehnt.“ Doch hartnäckig habe Professor Sauer sie wieder und wieder gebeten, Wilhelm Buschs Klassiker in die altfriesische Sprache zu übertragen. Bis sie „Ja“ sagte. Vielleicht wollte die Saterfriesin den Überredungskünsten des Professors dieses Mal vorgreifen. Wahrscheinlicher aber ist, dass sie gar nicht anders konnte. Weil sie nicht stillsitzen kann. Weil Schreiben und Übersetzen sie geistig fit halten. Weil sie schlichtweg Spaß daran hat, sagt Gretchen Grosser, die eigentlich Margaretha heißt.

Den Vornamen hört sie aber nicht gern, „weil er so fremd klingt“. Wörter, Bücher und Schreibmaschinen haben Grossers Leben schon bestimmt, als sie selber noch keinen Gedanken daran verschwendete, jemals eigene Geschichten zu verfassen. „Schon als Kind habe ich Bücher verschlungen“, erzählt die Frau mit dem dunklen schwarzen Haar, das von feinen grauen Strähnen durchzogen
ist. Später arbeitete Gretchen Grosser als Stenotypistin und Buchhalterin,
gebar und erzog vier Kinder. Ihr erster Mann starb früh. Mit dem Rentenalter ab
1992 kamen die eigenen Geschichten. Als der „Seelter Buund“, dessen Kassierin
Grosser zwölf Jahre lang war, befand, „wir müssen mal ‘was ap Seeltersk aufschreiben“, hatte sie eine neue Aufgabe. „Ich setzte mich mit meiner kleinen Erika-Schreibmaschine hin und schrieb Geschichten auf“, blickt sie zurück. Ihr Debüt als Autorin feierte die Saterländerin vor fast 20 Jahren im GA – bis heute schreibt die Literaturliebhaberin für den GA. Den „Kleinen Prinzen“ übersetzte sie ebenso wie den „Kleinen Häwelmann“. Und wird nicht müde, neue Projekte in Angriff zu nehmen. Ihr Mann Gregor schüttelt den Kopf: „Das kann auch mal zu viel werden“, grummelt er, lässt aber im nächsten Moment durchschimmern, dass er es gewesen war, der seiner Frau erst den Computer und dann den Laptop geschenkt hatte. „Was hat sie geschimpft!“, erinnert sich der Ehemann, der seit einem Schlaganfall vor drei Jahren im Rollstuhl sitzt. Dabei habe der PC die Arbeit der Saterfriesin erst erleichtert. Nein, die kleine „Erika“ wolle sie auch nicht zurück, lacht die Seniorin. Dann fällt ihr wieder der Einstieg ein, der noch fehlt, um dem neuen Literaturprojekt Schwung zu verleihen. Womöglich liege das daran, dass sie älter werde, stellt die vitale Mittsiebzigerin fest. Oder daran, dass ihr der Zugang zu diesem Stück Kinderliteratur fehle. Und: „Für einige Begriffe finde ich einfach kein saterfriesisches Wort“, ärgert sich die Perfektionistin.
Dann, so Grosser, müsse es bei der hochdeutschen Entsprechung bleiben. Kunstwörter erfinde sie nicht, sagt sie resolut. Aber: Bis zur Vollendung bleibt Gretchen Grosser noch ein Jahr Zeit. Denn ihr Auftraggeber ist zwar hartnäckig, aber geduldig.

Quelle: General-Anzeiger

Näie Bielden fon Saturnmoune Rhea präsentiert

Ju NASA häd ap hiere Websiede näie Bielden präsentiert fon Saturnmoune Rhea. Do Bielden sunt in November 2009 un Meerte 2010 fon ju Ruumsonde Cassini moaked wuuden. Do Apnoamen fon ju kroaterrieke Mounbupperkaante sunt gjucht detailliert. Foar trüütich Jier moakede ju Ruumsonde Voyager Bielden fon ju Iesmoune. Do Voyager-Bielden wieren nit so duudelk un wieseden neen Strukturen ap Rhea an. Ap do Cassini-Bielden kon me Linien bekiekje, do in weerelkaid liekdeele Ieswonde sunt. Dät betjuudet, et rakt tektoniske Beweegengen ap ju Iesmoune.

Klik hier foar ju NASA-Websiede

Mittelalterlicher Friesenhof Cappel-Neufeld

Land Wursten – Auf dem Vereinsgelände am Agnesenhof in Cappel-Neufeld (Land Wursten, heute Landkreis Cuxhaven) will der Verein „Mittelalterlicher Friesenhof Cappel-Neufeld e.V.“ eine Rekonstruktion eines hochmittelalterlichen friesischen Bauernhofes aus der Zeit um 1290 errichten.

Die Rekonstruktion erfolgt nach vorhandenen wissenschaftlichen Quellen und durch die Beratung verschiedener norddeutscher sowie niederländischer Archäologen. Ziel der Rekonstruktion ist es, einen Einblick in das Leben, die Landwirtschaft und die Kultur der Friesen im alten Land Wursten zur Zeit der
sogenannten „Friesischen Freiheit“ zu geben. Der Mittelalterliche Friesenhof Cappel-Neufeld soll nach Fertigstellung als lebendiges Museum betrieben werden.
Für Anfang 2011 ist in der Gemeinde Nordholz die erforderliche Änderung der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan und Bebauungsplan) vorgesehen, so dass dann die nächsten Schritte zur Realisierung angegangen werden können. Nähere Informationen unter http://mittelalterlicher-friesenhof.blogspot.com/

Beetere Meetenge djunkele Energie

WASHINGTON – Dunkle Energie ist eine mysteriöse Kraft, die die Ausdehnung des Weltalls beschleunigt.

Deren Bestehen wird nun aus Messungen der Helligkeiten von fernen Supernova-Explosionen abgeleitet. Diese werden immer präziser, wie jetzt eine Untersuchung amerikanischer Astronomen vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics ergab. Eine Supernova-Explosion vom Typ Ia wird durch die Detonation eines weißen Zwergsterns verursacht.

Abstände durch Helligkeit bestimmen

Obwohl sie theoretisch immer dieselbe Helligkeit haben, weisen solche Supernovae doch kleine Unterschiede in ihrer Helligkeit auf. Hierdurch können Abweichungen in der Bestimmung ihrer Abstände entstehen.

Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten Methoden ausgedacht wurden, um die Helligkeiten von Supernovae des Typs Ia für diese Unterschiede zu korrigieren, ist das Problem noch nicht vollständig gelöst. Die amerikanischen Forscher haben nun festgestellt, dass die restlichen Abweichungen kleinen Farbunterschieden zwischen den Supernovae zugeschrieben werden können.

Unterschiedliche Rottöne

Bisher gingen Astronomen davon aus, dass der rote Farbton, den manche Supernova-Explosionen aufweisen, durch Material verursacht wird, das sich zwischen den explodierenden Stern und der Erde befindet. Hierdurch soll die Supernova schwächer und somit weiter entfernt wirken, als es in Wirklichkeit der Fall ist.

Darum wurde auf die Helligkeiten solcher Supernova-Explosionen eine Korrektur angewandt – zu Unrecht, wie sich nun ergab. Manche Supernovae des Typs Ia scheinen von sich selbst aus etwas roter als andere.

Ju Raise ätter Tunesien… un wieruume

Lier – Ieuwenske die Rewe-Pauschaltouristik häd uk dän Tui hiere Tunesien-Raisen bit Midde Februoar outäld.

Die TUI häd bit tou 15. Februoar aal do Flüge ätter dät noudafrikoanske Lound strieken. Do Urlauber konne dan bit tou 14. April – juust foar do Poaskenferien – kostenloos uumbouken. Dät fergeene Wiekeend hääbe düütske Flugsälskuppe 8.000 Urlauber wieruume broacht.

Schallende Ohrfeige für das Land Niedersachsen

Seit Jahren kämpft die Partei „Die Friesen“ darum, als Vertreterin einer nationalen Minderheit bei Wahlen von der Fünf-Prozent-Hürde befreit zu werden. Jetzt sieht sie sich in ihrer Rechtsauffassung bestätigt


Leer/Hannover – Die Partei „Die Friesen“ sieht sich erneut in ihrer Forderung bestätigt, als Vertreterin einer nationalen Minderheit bei Wahlen von der Fünf-Prozent-Hürde befreit zu werden. Anlass ist die Stellungnahme der Bundesrepublik Deutschland zu einem Bericht des Europarates über das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten. In dieser Stellungnahme heißt es wörtlich: „Die Zugehörigkeit der Gruppe der Ostfriesen zur friesischen Volksgruppe und damit zu den geschützten nationalen Minderheiten in Deutschland ist unstrittig.“ Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass die friesische Sprache in Ostfriesland ausgestorben ist, denn auch Niederdeutsch sei als Regionalsprache nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt.

Das Fehlen einer eigenen Sprache war nach Angaben des Europarates von niedersächsischen Behörden als Argument gegen die Anerkennung der Ostfriesen als Angehörige einer nationalen Minderheit gemäß dem Rahmenübereinkommen angeführt worden. Die Partei „Die Friesen“ bezeichnet die Stellungnahme in einer Pressemitteilung als „schallende Ohrfeige für das Land Niedersachsen“. Die Landesregierung missachte verbrieftes Europa- und Bundesrecht.

Wie berichtet, haben die „Friesen“ vor zwei Monaten beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Klage eingereicht, weil Niedersachsen ihnen bei der Landtagswahl 2008 die Befreiung von der Fünf-Prozent-Klausel verweigerte. Einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht.

Quelle: General-Anzeiger

Luise Clasen zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

KIEL/BERLIN. Drei ehrenamtlich engagierte Frauen aus Schleswig-Holstein nehmen am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten am Donnerstag, 13. Januar, in Berlin teil. Bundespräsident Christian Wulff hat Luise Clasen aus Niebüll, Karin Friese-Harenberg aus Holtsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und Heidi Juhl-Damberg aus Techau (Kreis Ostholstein) in das Schloss Bellevue eingeladen. Begleitet werden sie vom stellvertretenden Ministerpräsidenten, Sozialminister Dr. Heiner Garg.

Luise Clasen aus Niebüll engagiert sich seit vielen Jahren in der Organisation Friisk Foriining und setzt sich für den Erhalt und den Ausbau der nordfriesischen Sprache und deren Kultur ein. Sie ist auch Autorin friesischer Erzählungen. Ein besonderes Anliegen sind ihr die Senioren der Friisk Foriining, die sie in Risum-Lindholm betreut. Sie organisiert gesellige Veranstaltungen sowie kleine Ausflüge und liest bei Zusammenkünften sowohl eigene als auch fremde Texte. Darüber hinaus kümmert sie sich um Menschen in ihrem sozialen Umfeld und bemüht sich um Hilfen für in Not geratene Personen.

Riesenauftrag für Airbus

BLAGNAC – Milliardenauftrag für Airbus: Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat 180 Flugzeuge des Typs A320 bestellt.

Es handele sich um den größten Einzelauftrag für Passagierjets in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt, teilte die EADS-Tochter Airbus am Dienstag mit.

Den Listenpreis für den Auftrag bezifferte ein Airbus-Unternehmenssprecher auf Anfrage mit 15,6 Milliarden Dollar. Bei Flugzeugbestellungen sind allerdings prozentual zweistellige Rabatte üblich. Die Entscheidung über den Triebwerkstyp werde der Auftraggeber noch bekanntgeben.
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Der Kassenschlager

Die A320 ist der Kassenschlager von Airbus. Über 4.500 Maschinen des Typs sind nach Angaben von Airbus bereits ausgeliefert, etwa 6800 verkauft. Damit seien die A320-Flugzeuge die „weltweit erfolgreichste Familie von Flugzeugen mit Standardrumpf“.

Von 2016 an wird die A320 in einer neuen Version mit treibstoffsparenden Triebwerke und Flügeln mit abgeknickten Enden, sogenannten „Sharklets“, ausgeliefert. Der Flieger werde dann bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen.

Tausende Tonnen CO2 gespart

Dies entspreche einer jährlichen Einsparung von 3.600 Tonnen Kohlendioxid pro Flugzeug, teilte Airbus mit. Von der Neuauflage A320neo erwartet Verkaufschef John Leahy früheren Angaben zufolge mindestens weitere 4.000 Bestellungen.

Die indische Gesellschaft, laut Airbus der größte Billigflieger Indiens, sei der Erstkunde für die A320neo. Einen komplett neu entwickelten Nachfolger für die A320-Flugzeuge will Airbus frühestens 2025 auf den Markt bringen.

Quelle: dnews.de

Dioxin: Niedersachsen gibt knapp 3.000 Betriebe wieder frei

HANNOVER – Niedersachsen hat am Sonntag knapp 3000 wegen des Dioxin-Skandals gesperrte landwirtschaftliche Betriebe wieder freigegeben.

Es sei gelungen, die Betriebe zu identifizieren, „von deren Lebensmittelprodukten zum jetzigen Kenntnisstand mit Sicherheit kein Risiko für die Verbraucher ausgehen kann“, hieß es in einer am Abend veröffentlichten Erklärung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums in Hannover.

Von den zunächst rund 4.400 gesperrten Betrieben müssten nun „noch 1.470 Betriebe gesperrt bleiben“. Es werde weiter daran gearbeitet, „die Situation auch für die noch nicht freigegebenen Betriebe so schnell wie möglich zu klären“.
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Auf dem Höhepunkt des Skandals waren bundesweit mehr als 4.700 Betriebe gesperrt gewesen, der weitaus größte Teil von ihnen in Niedersachsen. Für die Verseuchung des Tierfutters mit Dioxin soll der in Schleswig-Holstein ansässige Futterfett-Hersteller Harles und Jentzsch verantwortlich sein. Die Firma steht im Verdacht, minderwertige technische Mischfettsäure zu teurem Futterfett verarbeitet und dann verkauft zu haben.

Quelle: dnews.de

„Einmal wie Dagobert Duck im Geld schwimmen“

Heinrich Pörschke vom „Seelter Buund“ sieht, dass die Bemühungen des Vereins, die saterfriesischen Sprache zu retten, langsam Früchte tragen. Allerdings wünscht sich der Boas eine noch breitere Unterstützung – insbesondere finanzieller Natur.

Seelterlound – Wenn Heinrich Pörschke auf das zurückliegende Jahr blickt, stimmt ihn das zuversichtlich. Der Boas des Heimatvereins „Seelter Buund“ hat festgestellt, dass das langjährige Bemühen des Vereins, die vom Aussterben bedrohte saterfriesische Sprache zu retten, langsam Früchte trägt. Inzwischen habe sich eine gewisse Eigendynamik entwickelt, freut sich der 53-Jährige. Den Saterfriesisch-Stammtisch nennt er beispielhaft und das Modellprojekt für bilinguale Kitas und Grundschulen, das der Arbeitskreis Saterfriesisch zusammen mit der Oldenburgischen Landschaft nach ostfriesischem Vorbild auf den Weg gebracht hat. „Das ist eine sehr gute Sache, die wir gerne unterstützen“, sagt Pörschke. Überhaupt habe er das Gefühl, einen Ruck zu verspüren, der zurzeit durchs Saterland gehe.

Auftrieb habe dem Heimatverein auch der Besuch des damaligen Ministerpräsidenten und jetzigen Bundespräsidenten Christian Wulff gegeben, der bei seiner Sommerreise in Scharrel Station gemacht hatte. „Wulffs Besuch war für uns ein Meilenstein. Er hat gezeigt, dass das Interesse für unsere seltene Sprache über die Gemeindegrenzen hinausgeht“, betont Heinrich Pörschke. Dennoch macht er keinen Hehl daraus, sich eine noch größere Unterstützung des Landes zu wünschen – zumal in dessen Zuständigkeit die Förderung von bedrohten Minderheitensprachen liegt. Pörschke: „Der Seelter Buund bekommt seit 2009 vom Land Niedersachsen 10 000 Euro im Jahr für die Sprachförderung. Das ist zwar schon etwas, könnte aber immer mehr sein.“ Schließlich verschlinge allein das dieses Jahr initiierte Modellprojekt rund 60 000 Euro. Pörschkes Wunsch daher für 2011: „Einmal wie Dagobert Duck im Geld schwimmen und solche Projekte durchschieben, ohne sich um die Finanzierung sorgen zu müssen.“

Das gesamte Interview lesen Sie am Samstag, 8. Januar, im General-Anzeiger.

Raumfahrtmüll

Die nach Raumfahrtunternehmungen auf dem Mond, einigen Planeten, vor allem aber in der Erdumlaufbahn verbleibenden inaktiven Satelliten, Bauteile, Trümmer und Schrottgegenstände, die der Raumfahrt gefährlich werden können. Durch Zusammenstöße zwischen diesen Bruchstücken wird der Schwarm der Trümmerteile weiter vergrößert. Und durch diese Kollisionen entstehen weitere Fragmente, die wiederum die Häufigkeit weiterer Kollisionen erhöhen. Aufgrund von Computer-Simulationen schätzt man, dass sich in einer Höhe von 200-2000 km 70 000 bis 150 000 Objekte mit einer Größe von 1 bis 10 cm Durchmesser befinden. Nur etwa 10 000 Objekte werden mit Radar oder optischen Methoden überwacht. Noch kleinere Partikel sollen den Erdball millionenfach umkreisen.

Die Kollision von Raumfahrzeugen mit Weltraummüll stellt eine zunehmende Gefahr für die bemannte und unbemannte Weltraumfahrt dar. So errechnete eine Arbeitsgruppe der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) anhand der oben genannten Zahlen eine Wahrscheinlichkeit von 3 – 4% dafür, dass eine zukünftige Raumstation innerhalb von 17 Jahren von einem Körper mit einem Durchmesser von mehr als 10 cm erheblich beschädigt wird.

Um das Kollisionsrisiko nicht immer weiter zu erhöhen, könnte zum Beispiel zukünftig bei ausgedienten Satelliten und Antriebsstufen der restliche Treibstoff abgelassen werden, um Explosionen zu vermeiden. Auch könnten Satelliten nach Erfüllung ihrer Aufgaben gezielt in die Erdatmosphäre gesteuert werden, so dass sie vollständig verglühen.

Verwirrung um festgenommene Amerikanerin

In Iran soll eine US-Amerikanerin festgesetzt worden sein. Eine staatliche Zeitung berichtet, die Frau sei wegen Spionageverdachts festgenommen haben. Über einen staatlichen Fernsehsender wird dies nun von den Behörden dementiert: Die Frau habe lediglich illegal einreisen wollen.

Teheran – Die Angaben sind widersprüchlich: In Iran soll eine US-Bürgerin festgenommen worden sein, doch die Umstände sind noch unklar. Zunächst hatte die staatliche iranische Zeitung „Iran“ am Donnerstag gemeldet, eine US-Amerikanerin sei in der Islamischen Republik festgenommen worden. Dem Bericht zufolge handelt es sich um eine 55 Jahre alte Frau, die versucht habe, illegal die Grenze zu Iran zu überqueren.

Dann hieß es weiter, die Behörden hätten entdeckt, dass die Frau ein „Mikrofon in den Zähnen“ gehabt und andere Spionagegeräte bei sich getragen habe. Auch die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars hatte berichtet, der Grund für die Festnahme sei ein Spionageverdacht. Dies wurde später über ein zweites staatliches Medium, den Fernsehsender al-Alam, dementiert. Weitere Details wurden nicht bekannt.

Im Juli 2009 wurden an der Grenze zu Irak drei US-Bürger, eine Frau und zwei Männer, unter Spionageverdacht festgenommen. Die Frau kehrte im September gegen die Zahlung einer Kaution von 500.000 Dollar in die USA zurück. Die beiden Männer warten derzeit auf ihren Prozess. Die Beziehungen zwischen Iran und westlichen Nationen wie den USA sind wegen des iranischen Atomprogramms angespannt.

>spiegel.de

Seltenes Ereignis: Böllercomité sucht neuen Apostel

Roomelse – Es ist ein trauriger Anlass und zugleich etwas Besonderes: Das zwölfköpfige Ramsloher Böllercomité wird am 6. Januar, dem Dreikönigstag, ein neues Mitglied wählen. In den Statuten des 1888 gegründeten Vereins steht, dass nur der Tod die Böllerbrüder, die sich Apostel nennen, scheiden darf. Ein neues Mitglied darf nur dann aufgenommen werden, wenn ein Aktiver stirbt. Eben dies geschah im Laufe des Jahres, als Comité-Mitglied und Senior Hermann Janssen verschied.

Die Warteliste für den Beitritt zum exklusiven Kreis ist lang. Bewerber müssen Ramsloher Urgestein sein und möglichst auch die saterfriesische Sprache beherrschen. „Schließlich wird bei uns alles auf saterfriesisch besprochen, schildert Hans Meyer, Vorsitzender des Böllercomités von 1888 die Situation und verweist darauf, dass derzeit alle zwölf Apostel auch der saterfriesischen Sprache mächtig sind.

Wer sich bewerben möchte, muss das schriftlich tun
Jedes Jahr am 6. Januar treffen sich die „Vorderlader-Jünger“ zum Stiftungsfest, gedenken der Gründungsväter und böllern, bevor es überhaupt richtig losgeht. Auch am kommenden Dreikönigstag treffen sich die elf verbliebenen Apostel. Da an dem Tag in der Pfarrkirche St. Jakobus in Ramsloh keine Morgenmesse ist, wird auf den gemeinschaftlichen Gottesdienstbesuch und damit auch auf das anschließende gemeinschaftliche Frühstück mit den Frauen im Vereinslokal verzichtet. Die Mitglieder des Böllercomités treffen sich daher erst um 17 Uhr beim Vereinslokal Kobs-Kröger, um das Böllern zum Auftakt der Generalversammlung in gewohnter Weise vorzubereiten. Ab 17.30 Uhr dann lassen die Apostel es aus den drei Vorderladern Caspar, Melchior und Balthasar kräftig krachen, um danach zu beraten, welches neue Mitglied sie aufnehmen.

Wer aus Ramsloh stammt, fit im „Seeltersk“ ist und in den erlauchten Kreis der Apostel aufgenommen werden möchten, kann sich bei Boas Hans Meyer, Stellvertreter Gerd Kock, Schatzmeister Heinrich Südbeck, Schriftführer Hans Kramer, Schießmeister Heinz Thyen oder seinem Stellvertreter Theo Dannebaum schriftlich bis zum 5. Januar bewerben.

Wälle: General Anzeiger

Tallinn un Turku sunt Kultuurhaudstääde 2011

TALLINN/TURKU – Beim Läuten der Mitternachtsglocken zum Jahreswechsel in Tallinns Altstadt feiert die estnische Hauptstadt zweifach.

Das baltische Land wird 17. Mitglied der Eurozone und Tallinn selbst zusammen mit dem finnischen Turku europäische Kulturhauptstadt.

Die beiden Ostseestädte sind nur 200 Kilometer voneinander entfernt. Sie übernehmen den Titel von der Ruhrmetropole Essen, dem ungarischen Pécs und der türkischen Riesenstadt Istanbul. „Wir erwarten auf dem Theaterplatz sehr spezielle Gäste von sehr weit weg“, sagte Jaanus Rohumaa, künstlerischer Leiter der Eröffnungsfeier in Tallinn, will aber nicht mehr verraten.

Zwei Feuerwerke sollen den Euro als neue Landeswährung und den Kultur- Titel feierlich markieren: Eins über dem Stadtzentrum und eins über der Bucht von Tallinn. „So wollen wir vor allem deutlich machen, dass hier die Geschichte einer Stadt am Meer erzählt wird“, sagt Rohumaa.

Bescheidenes Budget in Tallinn
Beim letzten Anlauf einer baltischen Metropole als Europas Kulturhauptstadt gab es 2009 lange Gesichter. Litauens Hauptstadt Vilnius teilte sich den Titel mit Linz in Österreich. Aber die gerade mit voller Wucht ausgebrochene Finanzkrise ließ alle Geldtöpfe extrem schrumpfen, Mitarbeiter wurden kurzfristig entlassen. Zu allem Überfluss ging auch noch die nationale Fluggesellschaft pleite, so dass fest gebuchte Orchester die Anreise nicht schafften.

Angst vor einem solchen Fiasko müssen die Organisatoren in Tallinn nicht haben. Allerdings ist das mit 16 Millionen Euro relativ bescheidene Budget auch schon Resultat diverser Sparrunden. „Wir mussten uns mehrfach anpassen, haben aber zusätzliche Finanzquellen von außen gefunden“, berichtet Maris Hellrand vom Organisationsbüro.

Zusammenarbeit der Ostseestädte
Statt Konkurrenz zum weit zahlungskräftigeren finnischen Turku soll das nächste Jahr die Zusammengehörigkeit der beiden Kulturhauptstädte künstlerisch und auch über die Sprache deutlich machen: Estnisch und Finnisch sind miteinander eng verwandte Sprachen aus dem finno-ugrischen Sprachstamm.

Nach Angaben von Helland sind unter anderem gemeinsame Paket- Reiseangebote für Kunstinteressierte geplant. Die Zusammenarbeit laufe gut, sagt sie, und so sehen es auch die Kollegen in Finnland. „Mindestens zwölf unserer größeren Projekte laufen zusammen mit Tallinn“, berichtet Cay Sevón, Organisationschefin der Kulturhauptstadt Turku. Hier fällt der offizielle Startschuss erst am 15. Januar.

‚Kultur verschreiben‘
Die Finnen wollen nicht zuletzt den positiven Einfluss von kulturellen Aktivitäten auf Gesundheit und Wohlbefinden unter die Lupe nehmen. Künstlerisch durchgestylte Sauna-Gebäude für das Hauptstadt-Jahr gehören zum Angebot wie auch die Verteilung von 5.400 Veranstaltungs-Tickets über das städtische Gesundheitswesen: Die Ärzte sollen damit „Kultur verschreiben“.

In Turku hoffen die Organisatoren auf alles in allem zwei Millionen Besucher in den kommenden zwölf Monaten, 15 Prozent mehr als man sonst hier begrüßen kann. Mit 200.000 „Extra“-Touristen liegen die Erwartungen in Tallinn etwa auf gleicher Höhe. Dabei ist Estlands Hauptstadt mit 400 000 Einwohnern gut doppelt so groß wie Turku.

Quelle: dnews.de

2010 is tou n Eend

Noch n poar Uuren un dan is dät Jier 2010 foarbie. Stuuns.com rakt do Höchtepunkte fon 2010:

* Dät Ääskemonster fon Ieslound, dät dän ganse Luftferkier buppe Europa lomliech.

*Die Apstiech fon Lena un hiere Ärfoulch bie dän Eurovision Song Contest.

* Dät Äidbieuwjen ap Haiti.

* Die Umweltkatastrophe in dän Golf fon Mexiko.

* Dät Wunder fon do 33 rädde Kumpels in Chile.

* DIe Katastrophe ap dän Loveparade in Duisbuurich.

Frankreich baut zwei Kriegschiffe für Russland

PARIS – Nach monatelangen Verhandlungen hat Frankreich von Russland den Zuschlag für den Bau von zwei Kriegsschiffen erhalten.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew habe Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy am Freitag informiert, dass Moskau einem französischen Konsortium den Auftrag für die Lieferung der Kommando- und Transportschiffe des Typs Mistral erteilt habe, teilten beide Länder mit. Der Bau von zwei weiteren Schiffen dieser Art könne folgen. Die Kosten pro Schiff werden auf 500 Millionen Euro geschätzt.

Gebaut werden sollen die Kriegsschiffe von der französischen Staatswerft DCNS und der Schiffsbaufirma STX gemeinsam mit der russischen Werft OSK. Die zweihundert Meter langen „Mistral“-Schiffe können bis zu neunhundert Soldaten, sechs Hubschrauber, 13 Panzer sowie hundert weitere Fahrzeuge transportieren.

Sie könnten damit für Landungseinsätze benutzt werden. Mehrere Nachbarstaaten Russlands hatten den geplanten Verkauf kritisiert, als dieser 2009 erstmals erwogen wurde. Nach dem Einmarsch russischer Truppen in Georgien im Sommer 2008 fürchteten sie, dass Moskau sie mit den Schiffen unter Druck setzen könnte. Auch die USA sehen den Verkauf kritisch.

Luftwaffe häd Wienoachtsmon appe Radar

DENVER/NEW YORK – Ju amerikoanske Flugabwehr häd dän Wienoachtsmon fuun.

Däälich kon me dän Flug fon de Wienoachtsmon appe Radar foulgje – dät kwäd dät Noudamerikoanske Luftferdäägenengskommando NORAD in Colorado. In NORAD beoobachtje dän US-amerikoanske un dän kanadiske Luftwaffe in do Rocky Mountains dät Luftruum buppe Noud-Amerikoa.

Ap disse Websiede koast du dän Wienoachtsmon foulgje.

Dööntjen: Dät Fäiberthermometer

Wilma lait ap Sofa un is an’t Jöaseljen: „O, Wülm, iek hääbe sun Buukpiene, iek leeuwe, iek hääbe Kolik. Du moast gau ätter’n Dokter un him hoalje.“ Wülm sticht ap sien Rääd, juune Wiend an fonsäärm, kumt snoachens uum hoolich twelich bie’n Dokter an, klopped as wüüld anne Ruten. Kuute Tied leeter stoant die Dokter inne Doore: „Wülm, wät wolt du dan midde inne Noacht?“ „Och, Heer Dokter, mien Wilma häd so läipe Kolik of wo dät hat. Jie mouten eenfach kuume.“ Die Dokter is fonsäärm nit deermäd ienfersteen. „Oaber Wülm, iek kon daach nit eenfach so meekuume, iek mout daach touminnst wiete, of dien Wilma Fäiber häd. Fiehr man eerste wier ätter Huus un mät bie dien Wilma dät Fäiber.“ Wülm suust wier ap’t Huus an, dütmoal mäd de Wiend. Ätter tjo Uure klopped hier wier bie dän Dokter anne Ruten. Ättern littje Tied gungt dät Finster eepen. „Och, deer bääst du ja wier, Wülm. Na, hääbe jie Fäiber meeten?“ „Jee, hääbe wie, oaber wie hääbe Päch häiwed, uus is dät Thermometer truchbreeken.“ „Ja, un wät hääbe jie do däin?“ fräiged die Dokter. „Ja, wie hääbe dät Thermometer nuumen, wät wie altied bie’t Iensjooden bruuke, un dät stuud ap Mirabell’n.“

Skrieuwen fon Gretchen Grosser

Moanskene konnen bit in’t hooge Oaler leere

HAMBUURICH – Leere is bit in’t hooge Oaler muugelk.

Uutwoaksene leerden innerdoat loangsoamer as Jungfoulk, man wuddelk läiper geen dät eerste mäd uur tachentich Jiere, begjuchted dät Magazin „Zeit Wissen“ in sien näie Uutgoawe unner Beroupenge ap wietenskuppelke Studien. Dät skäl fon’t Klavierspieljen bit tou dät Sköäweljen jäilde.

„Me kon ju Brainge trainierje as aan Muskel – dät heele Lieuwend loang“, kwäd die Äntwikklengspsychologe Ralf Krampe.

Innerdoat häbe ätter dän Begjucht leet leerende mäd een läiper Koordinations- un Konzentrationskonnen kampje, motoriske Swäkte konnen jo oaber oafte deertruch uutglieke, dät jo wät bewisder dwo.

Äntwiklengspsychologen gunge derätter derfon uut, dät dät junge Uutwoaksenenoaler bit sowät 45 Jiere  duurd, dät inne Midde bit 65 Jiere. Eerste derätter kuude fon „Oaler“ boald wäide.

Wälle: dnews.de