Verlage kritisieren ZDF

MÜNCHEN – Das ZDF hat nach Ansicht deutscher Buchverlage deutlich zu wenig Literatur im Programm.

„Das Zweite Deutsche Fernsehen nimmt seinen Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender beim Thema Literatur und Lesen nur ungenügend wahr“, kritisierte die Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage bei ihrer Jahrestagung in München in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung. Nach der Absetzung des „Vorlesers“ Ende 2010 gebe es keine eigene ZDF-Sendung zur Literatur mehr, hieß es darin.

Die AG forderte die Programmverantwortlichen auf, sich des Themas anzunehmen. „Bücher bestimmen unsere kulturelle Identität. Literatur und Lesen sollte deshalb auch künftig einen zentralen Stellenwert im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens haben.“

Die Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage vertritt im Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Interessen der Belletristik- und Sachbuchverlage. Rund 150 Verlage sind in der AG organisiert. Bei der Jahrestagung in München wurde auch ein neuer Vorstand gewählt.

Quelle: dnews.de

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