Ausstellung über die friesische Hummel

Schon lange arbeitet Wilfried Ulrich aus Norden an der Geschichte der friesischen Hummel. Die Hummel war ein weit verbreitetes Volksmusikinstrument im 19. Jahrhundert – nicht nur in Norddeutschland. Durch die immer mitschwingenden dicken Begleitseiten, die an das Summen der Hummeln erinnerten, entstand
der lautmalerische Name für die Instrumente. In Schweden heißt das Instrument Hummla, in den Niederlanden Hommel oder in Fryslân Noardske Balke. Die Melodiesaiten werden mit dem linken Zeigefinger oder einem Spielstab niedergedrückt, während die rechte Hand die Saiten mit einem Plättchen oder Federkiel traktiert. Nun wird es ab April im Museumsdorf in Cloppenburg eine große Ausstellung zur Geschichte der Hummel geben. Die genauen Daten werden noch auf www.museumsdorf.de veröffentlicht.
Informationen über die friesische Hummel unter: www.ulrich-instrumente.de

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