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Ägypten-Fierde kostenloos stornierje

DÜSSELDORF – Fierde ätter Ägypten wai konnen ätter ju Meenenge fon Ferbruukerskutsere uum do hoast loopende Uunrouen kostenloos stornierd wäide.

Do Seekergaidswaiwiesengen fon’t „Auswärtige Amt“, wierätter apstuuns fon Fierde in dät Lound ourät wäd, sunt as Faal fon haagere Gewalt tou wäidjen, deelde ju Ferbruukersäntroale NRW ap n Moundai in Düsseldorf mee.

Bie ju Kändigenge fon Pausjoal-Fierde doasten dan nit do gewöönelk bruukte Stornierengspausjoalen foarderd wäide. Een Kändigenge wäägen haagere Gewalt waas uk muugelk, wan ju Pausjoal-Fierd al bigind häd. In düssen Faal, moasten do Kosten foar nit in Anspruch nuumene Laistengen touräächroat wäide.

Wälle: dnews.de

51. Interfriesisches Bauerntreffen Anfang Februar in Nordfriesland

Seit einem halben Jahrhundert steht alljährlich der Erfahrungsaustausch unter den friesischen Bauern fest auf dem Terminkalender vieler Landwirte. Abwechselnd findet das Bauerntreffen in den drei Sektionen Ost, West und Nord des Interfriesischen Rates statt.

In 2011 ist Nordfriesland an der Reihe. Anfang Februar stehen zahlreiche Besichtigungen auf dem Programm. Aber auch das Kennenlernen und gemütliche Beisammensein kommen nicht zu kurz. Genauere Informationen können erfragt werden über info [@] friesenrat.de

Ausstellung über die friesische Hummel

Schon lange arbeitet Wilfried Ulrich aus Norden an der Geschichte der friesischen Hummel. Die Hummel war ein weit verbreitetes Volksmusikinstrument im 19. Jahrhundert – nicht nur in Norddeutschland. Durch die immer mitschwingenden dicken Begleitseiten, die an das Summen der Hummeln erinnerten, entstand
der lautmalerische Name für die Instrumente. In Schweden heißt das Instrument Hummla, in den Niederlanden Hommel oder in Fryslân Noardske Balke. Die Melodiesaiten werden mit dem linken Zeigefinger oder einem Spielstab niedergedrückt, während die rechte Hand die Saiten mit einem Plättchen oder Federkiel traktiert. Nun wird es ab April im Museumsdorf in Cloppenburg eine große Ausstellung zur Geschichte der Hummel geben. Die genauen Daten werden noch auf www.museumsdorf.de veröffentlicht.
Informationen über die friesische Hummel unter: www.ulrich-instrumente.de

Sonde ‚Stardust‘ skäl Kometen nai kuume

WASHINGTON – Mäiten toun Valentinsdai:

Ju Nasa–Sonde „Stardust“ skäl sik in ju Noacht fon n 14. ap n 15. Februoar dän Kometen Tempel 1 bit ap bloot 200 Kilometer naierje.

Klappt alles, wird sie beim Vorbeiflug nach Angaben der US-Weltraumbehörde 72 hochauflösende Fotos schießen und es so erstmals möglich machen, Veränderungen auf einer Kometenoberfläche zu dokumentieren.

Anknüpfen an frühere Mission

„Stardust“ knüpft damit an eine frühere Mission der Sonde „Deep Impact“ aus dem Jahr 2005 an, die damals einzigartige Bilder von Tempel 1 geliefert hatte. Die Sonde hatte den Schweifstern gezielt mit einem Projektil beschossen, das einen Krater auf der Oberfläche hinterließ.

Die Nasa hofft nun auf Aufnahmen von dem Einschlagsloch und damit auf neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Kometen und dessen Geschichte. „Hauptgrund (der Mission) ist zu sehen, wie sich ein Komet mit der Zeit verändert“, sagte Missionsleiter Joe Veverka am Mittwoch (Ortszeit).

Navigation von der Erde aus

Allerdings heißt es erstmal Daumendrücken, denn ob es mit den Krater-Fotos klappt, ist nicht sicher. Schwierigkeiten sehen die Forscher etwa bei der Route der Sonde, die von der Erde aus navigiert werden musste. „Wir hoffen, dass der Krater nicht kamerascheu ist“, sagte der stellvertretende Missionsleiter Steve Chensley.

„Stardust“ ist seit 1999 für die Nasa unterwegs und hat bereits den Kometen Wild 2 besucht. Kometen gehören zu den kleinsten Objekten im Sonnensystem und bestehen aus einer Mischung aus Eis, Staub und Gestein. Sie bewegen sich häufig auf ellipsenförmigen Bahnen und kommen dabei der Sonne sehr nahe, wobei sie antauen und der oft spektakuläre Schweif entsteht.

Verlage kritisieren ZDF

MÜNCHEN – Das ZDF hat nach Ansicht deutscher Buchverlage deutlich zu wenig Literatur im Programm.

„Das Zweite Deutsche Fernsehen nimmt seinen Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender beim Thema Literatur und Lesen nur ungenügend wahr“, kritisierte die Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage bei ihrer Jahrestagung in München in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung. Nach der Absetzung des „Vorlesers“ Ende 2010 gebe es keine eigene ZDF-Sendung zur Literatur mehr, hieß es darin.

Die AG forderte die Programmverantwortlichen auf, sich des Themas anzunehmen. „Bücher bestimmen unsere kulturelle Identität. Literatur und Lesen sollte deshalb auch künftig einen zentralen Stellenwert im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens haben.“

Die Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage vertritt im Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Interessen der Belletristik- und Sachbuchverlage. Rund 150 Verlage sind in der AG organisiert. Bei der Jahrestagung in München wurde auch ein neuer Vorstand gewählt.

Quelle: dnews.de

Giraffen konnen swimme

ALBERTA – Wan een Giraffe in’t Woater faalt, is dät Diert inne Loage, sik uur Woater tou hoolden.

Dät häbe kanadiske Wietenskuppere biwiesd. Giraffen wuden truch hiere loodige Faanderbeene un Skulleren in’t Woater n bitje ätter foare faale. Deertruch moasten do Dierte hieren Hoals in n uunnatüürelken Winkel ouknikke, um Omme tou hoaljen.

Uk wuden hiere Beene fermoudelk so djoop sinke, dät him ju Ströömenge inne Äi dät Lieuwend stuur moaked. Tros hiere uunkemoudige Position sunt Giraffen oaber inne Loage, dät Haud uur Woater tou hoolden un sik inne köilige Wäitegaid fääre tou biwäägjen.

„Uunbiholpen un instabil“

Do Unnersäikengen stomme uut n Computermodell fon Foarsker Donald Henderson fon’t Royal Tyrell Museum in Alberta. „Giraffen konnen swimme, man in’t Woater wieren jo uunbiholpen un instabil, skrift hie in ju amerikoanske Tiedskrift Scientific American.

Deeruur, af Giraffen wäil drieuwe konnen, wude apgruund fon hieren uungewöönelken Körperbau fuul skrieuwen. Do Dierte wuden in ju fräie Natuur noch sieläärge nit swimmend blouken wuden. Fuul Wietenskuppere geenen deeruum deerfon uut, dät do Dierte nit drieuwe kuudene. Dät Computermodell biwiest nu dät Juundeel.

Fon Bitjuudenge foar fangd heeldene Giraffen

Ätter Henderson is düsse Unnersäikenge fon groote Bitjuudenge foar ju Hooldenge fon fangde Giraffen. So nieme moonige Foarskere tou Uungjucht oun, do Dierte kuuden truch neen Äie af uur Woaterwaie truchkuume.

Dät Computermodell, mäd dät bireekend wude, af Giraffen swimme konnene, wäd gewöönelk nutsed uum hääruut tou fienden, af prähistoriske Dierte swimme kuuden.

Quelle: dnews.de

Hochwasser: Flüsse schwellen wieder an

BERLIN – Die Hochwasserlage an vielen deutschen Flüssen bleibt angespannt. Regensburg schrammte knapp an der Überflutung vorbei.

Auch an der Elbe und am Rhein, in Brandenburg und Thüringen blieb die Situation vielerorts kritisch. In Hessen hieß es, der Main in Frankfurt gehe sehr langsam zurück, Entwarnung könne nicht gegeben werden.
Pirna in Sachsen drohen Überflutungen. Ein Wasserstand von 7,50 Meter könnte in der Nacht zum Montag flussnahe Straßen überfluten.

In Koblenz soll das Rhein-Hochwasser bereits morgen fast die Höhe der ersten Flutwelle vom Wochenbeginn erreichen.

Quelle: dnews.de

Räuber verliert auf der Flucht sein Portemonnaie

BERLIN – Wegen des Missgeschicks eines Räubers hat dessen Opfer das Diebesgut zurückerhalten.

Der Unbekannte überfiel in der Nacht zu Samstag in Berlin einen 55-Jährigen, bedrohte ihn mit einem Messer und forderte Geld, wie die Polizei mitteilte. Nachdem der Überfallene sich weigerte, entriss ihm der Räuber eine Aktentasche.

Auf der Flucht verlor der Kriminelle jedoch sein Portemonnaie, dass der 55-Jährige an sich nahm. Er bot dem Räuber dann laut Polizei das Portemonnaie im Tausch gegen die Aktentasche an – worauf sich der Kriminelle einließ. Da das Opfer erst anschließend die Polizei verständigte, erwischten die Beamten den Täter allerdings nicht mehr.

Kongressabgeordnete in USA niedergeschossen

WASHINGTON – In einem Geschäftszentrum im US-Bundesstaat Arizona ist es zu einer schweren Schießerei gekommen.

US-Medienberichten zufolge eröffnete ein rund 20-jähriger Mann bei einer Veranstaltung in Tuscon (Arizona) plötzlich das Feuer auf die 40-jährige Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords und weitere Menschen.

Nach Angaben einer Krankenhaussprecherin überlebte die Demokration den Anschlag schwerverletzt und wurde sofort operiert. Sechs Menschen wurden vermutlich getötet. Zwölf weitere seien verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender CNN. Der Täter wurde laut den Berichten festgenommen.

Ein Arzt des Krankenhaus sagte bei einer Pressekonferenz, Giffords sei einmal in den Kopf geschossen worden. Die Operation sei erfolgreich verlaufen, und man sei unter den momentanen Umständen „optimistisch“, dass sie überleben werde. Die nächsten 24 Stunden seien jedoch kritisch. Der Arzt bestätigte den Tod eines neunjährigen Mädchens. Laut Medienberichten ist auch ein Bezirksrichter unter den Todesopfern.

Täter handelte alleine

Mehrere US-Medien hatten zuvor berichtet, Giffords sei erschossen worden. Der öffentliche Radiosender NPR berichtete von sechs weiteren Toten, Fox News von vier Toten. Krankenhaussprecherin Darci Slaten sagte gegenüber CNN, die Schussopfer seien in einem „ernsten bis kritischen Zustand“.

Den Medienberichten zufolge war der Täter rund 20 Jahre alt und handelte allein. Er habe Giffords aus direkter Nähe in den Kopf geschossen. Augenzeugen berichteten gegenüber CNN, sie hätten 15 bis 20 Schüsse gehört. Laut NPR versuchte der Schütze zu fliehen, wurde aber von einem Augenzeugen überwältigt und dann festgenommen.

Obama spricht von ‚unbeschreiblicher Tragödie‘

In einer ersten Reaktion verurteilte US-Präsident Barack Obama die „sinnlose Tat“ und sprach von einer „unbeschreiblichen Tragödie“. Der neue Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, John Boehner, äußerte sich „entsetzt“.

Giffords sitzt seit 2006 für Arizona im US-Kongress. Sie wurde als erste Jüdin für Arizona ins Repräsentantenhaus gewählt. Sie gilt als moderat und wirtschaftspolitisch eher unternehmensfreundlich. Im November 2010 wurde sie für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Die 40-Jährige ist mit dem NASA-Astronauten Mark Kelly verheiratet.

Unter dem Motto „Congress on your corner“ wollte Giffords bei der Veranstaltung mit den Menschen ihres Bezirkes sprechen und Fragen beantworten. Die Veranstaltung hatte Giffords auch über Twitter angekündigt.

Quelle: dnews.de

Doch organische Stoffe im Marsboden

WASHINGTON – Bei Marslandungen gesammelte Bodenproben weisen möglicherweise doch organische Stoffe auf.

Vor mehr als dreißig Jahren schlussfolgerten Wissenschaftler, dass die beiden Viking-Lander, die den Marsboden auf seine chemischen Substanzen hin untersuchten, keinen eindeutigen Beweis für die Anwesenheit von organischen Verbindungen fanden.

Salze mit oxidierender Wirkung

Wie Discovery News berichtet, weisen neue Untersuchungen jedoch darauf hin, dass derartige Stoffe dort doch existieren. Die neue Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem der Marslander Phoenix 2008 entdeckte, dass der Boden des Planeten Mars eine Menge von sogenannten Perchloraten beinhaltet. Perchlorate sind Salze, die eine stark oxidierende Wirkung haben und so die Anwesenheit von organischen Stoffen verbergen können.

Man fügte Bodenproben aus der Atacama-Wüste in Chile Perchloraten zu und analysierte diese. Hierbei wurden deutliche Übereinstimmungen mit den Resultaten des Viking-Landers ans Licht gebracht.

Doch organische Stoffe gefunden

Laut der Forscher weist das darauf hin, dass die Vikinglander damals doch organische Stoffe auf dem Mars aufgespürt haben, nur eben in oxidierter Form. Sie betonen jedoch, dass das nicht automatisch bedeutet, dass früher einmal Leben auf unserem Nachbarplaneten existierte.

Das Mars Science Lab, das Ende dieses Jahres eröffnet wird, wird wahrscheinlich mehr Klarheit über die Zusammensetzung des Marsbodens geben können.

Quelle: dnews.de

Dioxin: In die EU verkaufte Eier wurden weiter verarbeitet

BRÜSSEL – Die womöglich mit Dioxin belasteten Eier, die in die Niederlande verkauft worden sind, wurden weiter verarbeitet.

„Die Eier waren nicht zum direkten Verzehr bestimmt, sondern zur Weiterverarbeitung“, sagte ein Sprecher von EU-Gesundheitskommissar John Dalli am Mittwochabend in Brüssel.

Die Eier wurden demnach womöglich zur Herstellung von Mayonnaise oder Backwaren verwendet. Zwei niederländische Firmen seien betroffen.

Einzig bekannte Lieferung ins Ausland

Wo genau die hergestellten Produkte verkauft worden sind, ist demnach bisher nicht bekannt. Anfang Dezember waren laut Bundesverbraucherministerium insgesamt 136.000 Eier aus Sachsen-Anhalt ins niederländische Barneveld geliefert worden.

Laut Bundesregierung handelte es sich um die einzige bisher bekannte Lieferung von potenziell mit Dioxin belasteten Eiern ins Ausland.

Quelle: dnews.de

Hunde können auch Prostatakrebs erkennen

PARIS – Die sensible Spürnase von Hunden wird bereits zum Suchen von Sprengstoff, Rauschmitteln oder auch den begehrten Trüffel-Pilzen verwendet.

Nun könnte sie auf einem ganz anderen Gebiet zum Einsatz kommen – bei der Früherkennung von Prostatakrebs. Dazu arbeiten französische Spezialisten derzeit an einem Urin-Test, mit dem Hunde dank ihres extremen Geruchsinns schon sehr frühzeitig Moleküle von besonders aggressiver Formen des Prostatakrebs aufspüren können.

Ein erster Schäferhund sei dazu bereits vom Gesundheitsdienst der französischen Armee ausgebildet worden, berichtet Olivier Cussenot, Urologe und Krebsspezialist am Pariser Tenon-Krankenhaus. Ein zweiter Hund werde derzeit noch trainiert. Dieses Experiment sei in Europa bisher einmalig, heißt es in einem Artikel der Fachzeitschrift European Urology, zu dessen Autoren der Franzose gehört. Und die ersten Ergebnisse seien vielversprechend: Die Hundenase habe sich in 91 Prozent der Tests als zuverlässig erwiesen.

‚Kein anderer Test mit so hoher Trefferquote‘

„Dieses Ergebnis hat uns überrascht – kein anderer Test erreicht eine so hohe Trefferquote“, betont Cussenot. Dass sich Krebsspezialisten für den Einsatz von Hundenasen interessieren, ist freilich nicht neu. Bereits 1989 berichtete die renommierte Fachzeitschrift The Lancet von Hunden, die dank des Geruchs von Molekülen im Atem Lungenkrebs aufspürten oder auch bösartige Veränderungen an der Haut erschnüffelten.

Japanische Forscher der Kyushu-Universität in Fukuoka berichteten nun von einer Hündin, die erfolgreich Darmkrebs diagnostizierte. Den Angaben zufolge machte die Labrador-Hündin Schnüffeltests von Atem- und Stuhlproben. Das Tier, das für diese Aufgabe seit 2005 trainiert wurde, erreichte beim Atemtest eine Trefferquote von 95 Prozent und bei den Stuhlproben sogar von 98 Prozent.

Bei dem Experiment in Frankreich nutzen die Spezialisten bestimmte Moleküle des Prostatakrebses, etwa das besonders aggressive Sarkosin – eine Aminosäure, die bei metastasierendem Prostatakrebs im Urin nachzuweisen ist. Die Hunde könnten diese Moleküle erschnüffeln und somit die Ärzte auf die Spur bringen, erläutert Cussenot.

Häufigste Krebserkrankung bei Männern unter 60

Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern über 50 Jahren. In Deutschland gibt es pro Jahr nach Angaben des Robert-Koch-Instituts rund 60.000 Neuerkrankungen. Die systematischen Bluttests, die Männern ab 50 empfohlen werden, seien umstritten, weil verhältnismäßig unzuverlässig, sagt Cussenot. Bei 80 Prozent der positiv ausfallenden Tests liege keine Krebserkrankung vor, sondern nur eine Entzündung oder Schwellung. Andererseits seien etwa zehn Prozent der Tests fälschlicherweise negativ – sie zeigten eine tatsächliche Krebserkrankung nicht an.

Eine sichere Diagnose sei nur mit einer Gewebeentnahme zu erhalten. Dabei würden aber auch winzige Herde von Krebszellen entdeckt, wie sie jeder zweite Mann ein Mal in seinem Leben habe. Das Risiko der Betroffenen, an Prostatakrebs zu sterben, sei aber mit einem Prozent sehr gering. Die Spezialisten haben somit großes Interesse an Methoden, die gezielt aggressive Formen von Prostatakrebs aufdecken und gleichzeitig unnötige Untersuchungen vermeiden. Und dabei könnte ihnen, so hoffen sie zumindest, die feine Hundenase einen guten Dienst erweisen.

Quelle: dnews.de

Hartwarden-Treffen am 23. Januar

Zum öffentlichen Gedenken an die Schlacht, bei der 1514 bei Hartwarden die Rüstringer Friesen im
Kampf gegen die Bremer und deren verbündete Truppen endgültig ihre Freiheit verloren, treffen sich die
Mitglieder des Freundeskreises Rüstringen-Stedingen am Sonntag, 23. Januar, um 10 Uhr beim 1914
errichteten Friesendenkmal in Hartwarden (Rodenkirchen, an der Kreuzung Friesenstraße/Am Friesenhof). Nach der Kranzniederlegung hält Hans-Rudolf Mengers, Vorsitzender des Rüstringer Heimatbundes, die Gedenkrede. Anwesend sind dabei auch Fahnenträger und Abordnungen der beteiligten Vereine. Die öffentliche Veranstaltung findet ihre Fortsetzung in der benachbarten Gaststätte „Friesenheim“. Dort hält H. G. Buchtmann einen Vortrag „Was uns alte
Flurnamen erzählen“. Anschließend erfolgt ein Informationsaustausch der beteiligten Vereine über ihre
aktuellen Tätigkeiten.
Informationen über den Hartwarder Friesen:
http://www.stadland.de/staticsite/staticsite.php?menuid=11&topmenu=2&keepmenu=inactive
http://www.uwe-stratmann.de/1988/freiheit.htm

Athen plant Muure juun illegale Ienwonderenge

ATHEN – Griechenlound wüül un ju Gränse tou ju Turkäi n Muure baue, uum ju illegale Ienwonderenge ätter Europa tou stoppen. Ju griechiske Regierenge kwäd, dät Lound kon nit moor Ienwonderer apnieme. Moor Info roate ju Regierenge noch nit.

Ju Gränse is uungefeer 150 Km loang. Fon Januoar bit tou November 2010 wuuden alleenich an n 12,5 Km loange stuk fon ju Gränsflus Evros 32.500 Ienwonderer sunner Papiere fäästnuumen.

„Merhaba, iek bale Seeltersk“

Skäddel – Die Zahl „Eins“ kann Okan Sezer in vier Sprachen übersetzen: „One“ heißt es auf Englisch, „Uno“ auf Spanisch, „Bir“ in seiner Muttersprache Türkisch und „Een“ auf Saterfriesisch. Alle vier Sprachen spricht Okan bzw. ist dabei, sie zu lernen. Die Lieblingssprache des türkischstämmigen Jugendlichen aus Scharrel ist – man sollte es kaum glauben – Seeltersk.

Seeltersk im Kindergarten
„Ich habe es schon als kleiner Junge spannend gefunden, wenn sich die Saterfriesen in ihrer Heimatsprache unterhalten haben“, erinnert sich der 17-Jährige. Deshalb wollte er im Kindergarten in Scharrel – wie die kleinen Saterfriesen – Seeltersk lernen. Der Unterricht bei Adelheid Pörschke machte ihm so viel Spaß, dass er in der Grundschule und später in der Realschule in Ramsloh weiter Saterfriesisch lernte und las.

„Meine Eltern fanden es gut, dass ich mich hier für die Kultur und Sprache interessierte“, berichtet Okan. Viele alteingesessene Saterfriesen aus der Nachbarschaft wissen um Okans Leidenschaft fürs Saterfriesische. „Wenn ich zum Beispiel unseren Nachbarn Theo Deddens treffe, sprechen wir nur Saterfriesisch. Und auch bei Festen in Scharrel spreche ich mit vielen Seeltersk. Das ist viel unkomplizierter als auf Hochdeutsch und man hat sofort einen guten Draht zueinander. Man hat unter Saterfriesen irgendwie das Gefühl, dass man sich schon lange kennt“, weiß der gebürtige Barßeler.

Er ist überzeugt, dass ihm seine Sprachkenntnisse bei der Integration geholfen haben. „Ich finde es wichtig, dass man sich für die Kultur der Gegend, in der man lebt, interessiert. Viele Saterfriesen freut es, wenn man sich als Kind mit ausländischen Wurzeln für das Saterfriesische interessiert“, sagt der 17-Jährige. Deshalb hat er auch seine Tante unterstützt in dem Bestreben, ihren kleinen Sohn Seeltersk lernen zu lassen. „ Die gemeinsame Sprache ist eine Brücke zwischen den Kulturen“, sagt Okan Selzer. Dankbar ist er den Scharrelern, dass sie ihm nie das Gefühl gegeben haben, dass er nicht dazu gehört.

Ausgezeichneter Vorleser
Für ihn ist das Saterland zu seiner Heimat geworden, in der er sich wohlfühlt. Ein Zurück in die Heimat seiner Eltern kommt für ihn derzeit nicht in Frage. „Für mich ist die Türkei das schöne Land wohin ich fahre, um meine Großeltern zu besuchen“, sagt der Saterländer.

Stolz ist der 17-Jährige, dass er für seine Sprachfähikeiten im vergangenen Jahr einen Preis bekam. Okan nahm am Saterfriesischen Vorlesewettbewerb teil. In der Altersklasse der 9. und 10. Jahrgangsstufe belegte er den 2. Platz hinter Jan Kruse. „Mit Jan spreche ich auf meiner neuen Schule, dem Wirtschaftsgymnasium in Friesoythe, in den Pausen und auf dem Schulweg regelmäßig Seeltersk“, berichtet er.

Er würde sich freuen, wenn andere Kinder und Jugendliche seinem Vorbild folgen, und Seeltersk lernen. „Man kann nicht früh genug damit beginnen“, weiß er aus eigener Erfahrung.

Quelle: nwzonline.de

IWF genehmigt Finanzhilfen für Irland

WASHINGTON – Der Internationale Währungsfonds (IWF) gewährt Irland wie erwartet einen Milliardenkredit.

Der Exekutivrat habe am Donnerstag entschieden, dem krisengeschüttelten Land mit 22,5 Milliarden Euro unter die Arme zu greifen, teilte der IWF am Donnerstag mit. Die Summe ist Teil eines Paketes internationaler Finanzhilfen in einer Gesamthöhe von 85 Milliarden Euro. Einen Großteil der Summe tragen die Euroländer. Der Kredit habe eine Laufzeit von drei Jahren.

Das angeschlagene Irland war Ende November unter den Rettungsschirm der EU und des IWF geschlüpft. Am Mittwoch hatte auch das irische Parlament zugestimmt, die Hilfen anzunehmen. Im Gegenzug erklärte sich das Land zu einem strikten Sparkurs bereit.

Vertrauen in Märkte wiederherstellen

„Die irischen Behörden haben ein ambitioniertes Programm geschaffen, um die ökonomische Krise zu zu meistern“, sagte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn. Die finanzielle Hilfe werde der irischen Regierung dabei helfen, das Vertrauen der Märkte wiederherzustellen sowie das Wachstum und den Aufbau von Arbeitsplätzen zu fördern. 5,8 Milliarden Euro stünden Irland sofort zur Verfügung, ein Zeitplan für die Auszahlung weiterer Tranchen wurde nicht genannt.

Irland wurde von der internationalen Finanzkrise besonders schwer getroffen. Der Staat musste notleidenden Banken mit Milliardenspritzen und Staatsgarantien helfen, was zu einer immensen Staatsverschuldung führte und Risikoaufschläge für irische Staatsanleihen immer weiter wachsen ließ.

Krisenfonds umfasst 750 Milliarden Euro

Der Krisenfonds von EU, Euro-Ländern und dem IWF für notleidende Länder umfasst insgesamt 750 Milliarden Euro. Für den Notfallkredit muss Irland nun einen Durchschnittszins von 5,83 Prozent zahlen. Der Opposition in Dublin ist dies viel zu hoch – sie lehnt die Annahme der Hilfen ab.

Quelle: dnews.de

Vibrator und Gleitmittel im Weihnachtspäckchen

NOARDWÂLDE – Der Betrieb Polyvision in West-Friesland hat in seinen Weihnachtspäckchen zwischen Nüssen und Wein noch etwas anderes versteckt.

Die weiblichen Mitarbeiter bekommen einen Vibrator, die männlichen Gleitmittel geschenkt. Das schreibt die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

Polyvision ist ein Lieferant für Kaltschaum. Dem Firmenchef Robert Moerman zufolge handelt es sich bei den Geschenken um einen kleinen Scherz: “Ich habe vor sechs Jahren schonmal Vibratoren in die Weihnachtspäckchen getan, und meine Mitarbeiter sagen nun, dass sie verschlissen sind.“

US-Regierenge in Apruur weegen Wikileaks

WASHINGTON – Ju US-Regierenge häd Nood uur dät muugelke publisierjen fon Geheimdokumänte uut dät Buutenministerium ap dät Publikationsplatform Wikileaks.

So as Ättergjuchteseender ntv kwad, häd dät Pentagon dät US-Kongres al per E-mail deerfoar woarskauget dät do Papiere “n groote Sponbreedte an gjucht sensible buutenpolitiske Themen“ berüürje.

Ju Ättergjuchteagentuur Bloomberg kwad dät muugelk al am 26. November Hundertduusende interne Papiere uut dän State Department eepentlik wäide.

Lehrer lernen Saterfriesisch

Saterland – Saterfriesisch soll mittelfristig an den Grundschulen in der Gemeinde Saterland verpflichtender Bestandteil des Unterrichts werden. Damit das möglich wird, müssen Lehrer und Lehrerinnen ausgebildet werden. „Das Saterland als Modellregion für frühe Mehrsprachigkeit“ ist deshalb ein Konzept überschrieben, mit dem Grundschullehrerin Ingeborg Einhaus aus Wittensand mehr Saterfriesisch sprechende Pädagogen an den Grundschulen und in den Kindertagesstätten für den Unterricht qualifizieren möchte. Einhaus ist Lehrerin an der Grundschule Scharrel und koordiniert als Fachberaterin den Saterfriesisch-Unterricht an Schulen und Kindergärten in der Gemeinde.

Eingebunden in das Modellprojekt sind die Oldenburgische und die Ostfriesische Landschaft. Ziel des Vorhabens ist es, an jeder Grundschule mindestens einen Pädagogen für den Saterfriesisch-Unterricht auszubilden. In den Kindergärten sollen es jeweils zwei Erzieherinnen sein. Ingeborg Einhaus: „Wir möchten erreichen, dass die Kinder die Sprache erlernen, denn bislang ist es nur eine Sprachbegegnung. Wir möchten das Saterfriesische als Kulturgut erhalten. Das Erlernen dieser Sprache stiftet Identität und sorgt für eine heimatliche Verwurzelung der Menschen.“ Den Kindern werde zudem ein Bildungsvorteil vermittelt.

Das sei am Ende jedoch nur möglich, wenn an den Schulen mehr Saterfriesisch unterrichtet werde. So ist vorgesehen, das Saterfriesische als Umgangs- und Unterrichtssprache einzuführen. Dann wird an den vier Grundschulen in der Gemeinde bis auf den Deutsch- und Englischunterricht in allen Fächern auf Saterfriesisch unterrichtet – auch in Mathematik.

Gestartet wird mit zwei Grundschulen, deren Lehrer über ein Projekt der Ostfriesischen Landschaft ausgebildet werden. Die Finanzierung der dreieinhalbjährigen Ausbildung hat das Niedersächsische Kultusministerium übernommen. In einem weiteren Projekt mit der Oldenburgischen Landschaft werden die Erzieherinnen der fünf Kindergärten geschult. Es haben sich bereits neun Erzieherinnen angemeldet, berichtet Ingeborg Einhaus. Angewiesen sind die Veranstalter auf weitere finanzielle Hilfe. „Dafür suchen wir noch Sponsoren“, sagte Ingeborg Einhaus, die übrigens fließend Saterfriesisch spricht. Starten soll das Ausbildungsprojekt für Pädagogen im Sommer 2011.

Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Cloppenburg/Saterland/Artikel/2469856/Lehrer+lernen+Saterfriesisch.html

Sail 2014 in Fräislound

Die Meenteräid fon ju wäästfräiske Hoawenstääd Harns is ienfersteen uum Starthoawen tou weesen foar do Tall Ships Races bie dät groote Sail-event Sail 2014. Deermäd häd dän Räid ju Betjuudenge fon ju Regatta foar ju Stääd in dät noudwäästen fon ju Provinz unnerskrieuwen. Die Meenteräid wüül nu 200.000 Euro foar ju Ferounstaltenge tou Ferföigenge staale. Wieder 200.000 euro wäide do Organisatione as n ranteloosen Krediet tou Ferföigenge staald.

"Krögers Heini" wird 90

Scharrel – Heinrich Kröger, ein Saterfriese von echtem Schrot und Korn, der am 1. November 1920 in Scharrel das Licht der Welt erblickte, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Jeder in Scharrel kennt ihn als „Krögers Heini“ und kaum einer kennt Scharrel und das Saterland besser als er. Nach der Volksschule in Scharrel begann er eine Malerlehre in Barßel. Nach seiner Gesellenprüfung wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Viermal wurde er zum Teil schwer verwundet, ehe er 1945 in seine Heimat zurückkehrte.

Die Liebe zum Saterland und seiner Sprache bestimmen auch heute noch das Leben des Jubilars. Denn wer im Saterland einen Ansprechpartner in Sachen Saterfriesisch oder eine Führung durch die Gemeinde oder durch die Scharreler Mühle sucht, wird auch heute noch gern an „Kröger Heini“ verwiesen. Sein Herzensanliegen ist noch immer die Pflege und Verbreitung der saterfriesischen Sprache und des Brauchtums. Mehr als 15 Jahre war er im Beirat des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland tätig, und viele Jahre war er gemeinsam mit Professor Dr. Marron Fort für die saterfriesische Sprachforschung tätig. Heinrich Kröger ist aber auch Mitbegründer der Kolpingfamilie Scharrel, des Heimatvereins Saterland „Seelter Buund“, dessen Vorsitzender (Boas) er mehr als 15 Jahre war. Er ist Mitbegründer des Musikvereins und des Dorffest-Komitees.

30 Jahre gehörte Heinrich Kröger dem Vorstand des Schützenvereins „Hubertus“ Scharrel an, davon 16 Jahre als Vorsitzender. Aber auch in vielen anderen Vereinen, in der Theatergruppe und im Kirchenausschuss übernahm der Jubilar Ämter und Verantwortung. In seiner Ratsarbeit und als letzter Bürgermeister der Gemeinde Scharrel bis zur Bildung der Gemeinde Saterland 1974 hat er die Entwicklung des Ortes entscheidend mitgestaltet.

Quelle: http://www.ga-online.de/index.php?id=540&did=33825

ISS suurget foar ‚UFO-Effekt‘

Wäl in do naiste Deege buutegewoonelke Ljoachte an dän Heemel sjucht, mout nit glieks an UFOs leeuwe. Dät kon uk ju Internationoale Ruumstation weese, weerfon ju naiste Uurfljuchphase stuuns begint.

Dät is muugelk, dät truch ju Erskienenge meldenge moaked wäide fon nit indentifizierte Fljuchobjekte. Dät waas bie ju lääste Uurfljuchphase fon ju ISS bie dät Foutbalmästerskup in disse Suumer uk so weesen.

Lobbyist für alle Saterfriesen

Saterland – Er versteht sich als Lobbyist für Sprachminderheiten. Als Präsident des deutschen Komitees im Europäischen Büro für Sprachminderheiten und Regionalsprachen ist er seit zehn Jahren in ganz Europa unterwegs. Karl-Peter Schramm (61) aus Scharrel hat bei seiner Arbeit ganz besonders die saterfriesische Sprache im Visier. Schließlich wurde er vom Heimatverein Seelter Buund in den Europa-Job entsandt – und bereits mehrfach als Präsident im Amt bestätigt.

Vor 30 Jahren kam Karl-Peter Schramm ins Saterland. Der gebürtige Oldenburger, dessen Eltern aus Oberschlesien stammten, gelangte durch seinen Lehrerberuf in den Kreis Cloppenburg. Der pensionierte Sonderschulpädagoge hat sich mit den Menschen, mit der Region und der Sprache angefreundet. Auch wenn er das Saterfriesische nicht sehr gut beherrscht, wie er freimütig einräumt, ist Schramm ein eindeutiger Verfechter der Sprach-Identität der Saterländer: „Ich muss nicht Saterfriesisch sprechen können, wenn es in Brüssel beispielsweise darum geht, für den Sprachenunterricht in Schulen und Kindergärten Gelder zu besorgen oder neue Projekte zu initiieren.“

Mit dem Seelter Buund kam er über seine Arbeit im Gemeinderat in Kontakt, denn seit 20 Jahren sitzt Schramm für die SPD in diesem Gremium. Und ebenfalls seit gut 20 Jahren engagiert sich Schramm im Heimatverein – und eben auch in Brüssel. Alles ganz ehrenamtlich.

Das Europäische Büro in Brüssel versteht sich als Netzwerk der Sprachminderheiten und Regionalsprachen. Schramm: „Wir kümmern uns um den Erhalt der seltenen Sprachen. Immerhin sprechen 50 Millionen Menschen in Europa eine Minderheiten- und Regionalsprache.“ Dazu zählen neben dem Saterfriesischen beispielsweise das Sorbische, die Sprache der Waliser, der Basken, der Bretonen, der Friesen oder der Sinti und Roma.

Im kommenden Dezember hat Schramm die Mitglieder des Deutschen Komitees zu einer Versammlung nach Hannover eingeladen. Dann geht es auch um nationale Kooperationen. Dabei hat er auch ein klares politisches Ziel im Auge: „Ich wünsche mir, dass das Saterfriesische in die Niedersächsische Verfassung aufgenommen und damit besonders geschützt wird. Das würde die Ausbildung und den Einsatz von Saterfriesisch-Lehrer in unserer Schulen erheblich erleichtern.“

Quelle: http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Cloppenburg/Barssel/Artikel/2464972/Lobbyist+f%FCr+alle+Saterfriesen.html