Kategorie-Archiv: Algemeen

Bahrain – Demonstrante bisätte oainen Tahrir-Plats

Manama – Ätter dän Dood fon twäin Demonstranten in dän Gulfstoat Bahrain roakeden do Protäste fergeene Täisdai ju Haudstääd Manama. Do Demonstranten häbe dän Ploats as Tahirploats, ätter dät ägyptiske Biespil, uumbenaamd. Die Tahirplats waas dät Säntrum fon do Proteste juun dät Mubarak-Regime. Ju New York Times skrift, deer wieren däälich sowät 10.000 Demonstranten.

Bahrain is bloot n Biespil. Dät sjucht heel un aal so uut, as wuden do Revolutionen nit bloot in Tunesien un Ägypten blieuwe. Deer geböärt wät in ju arabisken Ruumte. Ju Froage is bloot, af dät Ärfoulch häd.

Tjosproakige Koastere

Ljouwert – Ju pädagogiske Hoochskoule in Ljouwert in Wäästfräislound häd nu n tjosproakigen Studiengong begind. Hier leere do toukuumende Koastere foar Litje Skoulen uum mäd dän tjosproakigen unnergjucht in dät Niederloundisk, Ängelsk un Fräisk tou oarbaidjen. Henk Wolf is dän koordinator fon disse studiengong. Hie kwad, ju maaste tied ferbrange do Studänten mäd Foarleesengen fon gewöönelke eensproakige studiengonge, kuume oaber twäie bit träie in ju wiek deerfoar touhoope uum Fräisk, Ängelsk un Sproakwietenskup tou leeren. In Wääst-Fräislound rakt et intwiske sowät 40 tjosproakige Litje Skoulen, wierfoar disse näie Uutbildenge ounweendet wäd.

Wälle: It Nijs

Millionenprotest in Kairo geplant

KAIRO – Mit einem Aufruf zum Millionenprotest steuert der Machtkampf in Ägypten einem neuen Höhepunkt zu.

Für den „Mega-Protest“ gegen Präsident Husni Mubarak will eine oppositionelle Jugendbewegung am Dienstag in Kairo mehr als eine Million Menschen auf die Straße bringen. Das berichtete der arabische Fernsehsender Al-Dschasira.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Armee in Ägypten im Konflikt zwischen der Opposition und dem Regime Zurückhaltung üben will. „Wir werden keine Gewalt gegen die Bürger einsetzen. Wir verstehen die Forderung der Bürger“, hieß es in einer am Montagabend verbreiteten Erklärung.

Hunderte Friesen und Deutsche haben Land verlassen

Während die Demonstranten mit ihren Protesten versuchen den Präsidenten zum Rückzug zu bringen, haben hunderte Deutsche am Montag das Unruheland Richtung Heimat verlassen. Der greise Staatschef hielt am Montag an seinem Amt fest und gab seinem neuen Ministerpräsidenten Ahmad Schafik die Order, angekündigte demokratische Reformen umsetzen. In seinem neuen Kabinett finden sich allerdings nur etwa ein Drittel neue Minister, wie bei der Vereidigung deutlich wurde. Treue Gefolgsleute blieben im Amt.

Die Opposition beharrt auf den Rücktritt des seit 30 Jahren regierenden Staatschefs. Friedensnobelpreisträger Mohammed el Baradei bekräftigte seine Forderung nach einer Regierung der Nationalen Einheit, an der er auch ein führendes Mitglied der islamistischen Muslimbrüder beteiligen will. Israel reagierte alarmiert. Rund um den Globus fielen angesichts der Unruhen die Aktienkurse, der Ölpreis stieg.

Obama: ‚Friedlicher Übergang‘

US-Präsident Barack Obama rief zu einem friedlichen „Übergang“ in Ägypten auf. Nach Angaben seines Sprechers Robert Gibbs wollen die USA „einen geordneten Übergang zu einer Regierung“ unterstützten, „die auf die Bestrebungen des ägyptischen Volkes eingeht“.

Die EU will die Ägypter in ihrem Streben nach mehr Demokratie unterstützen, hält sich in der Kontroverse um Mubarak aber weitgehend zurück. Ruhe und Ordnung im Land wiederherzustellen und anschließend freie Wahlen zu gewährleisten, sei oberstes Ziel, betonten die Außenminister bei ihrem Treffen in Brüssel.

EU für Demokratie

Die EU dürfe sich dabei aber nicht auf eine Seite schlagen, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. „Die Europäische Union nimmt nicht Partei für einzelne Personen, sondern nimmt Partei für die gute Sache der Demokratie, der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte. Und der Rest ist eine Angelegenheit, die im Dialog in Ägypten selbst entschieden werden muss“, betonte er.

Vor dem Hintergrund der Unruhen in Ägypten vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr israelischer Amtskollege Benjamin Netanjahu in Jerusalem eine engere Zusammenarbeit.

El Baradei will in eine Regierung der nationalen Einheit neben dem Vertreter der Muslimbruderschaft zwei Richter, einen Militär und diverse Oppositionspolitiker holen. Allerdings wurde deutlich, dass es auch innerhalb der ägyptischen Oppositionsparteien keine einheitliche Position für El Baradei gibt. So erklärten die liberale Traditionspartei al-Wafd und zwei weitere Oppositionsparteien, El Baradei spreche nicht in ihrem Namen.

Medienrede von Mubarak

In einer Erklärung im Namen Mubaraks, die von den staatlichen Medien veröffentlicht wurde, hieß es: „Es soll künftig mehr Raum geben für die Beteiligung der Parteien am politischen Leben mit dem Ziel, eine freie demokratische Gesellschaft zu schaffen, wie dies alle Menschen wünschen.“ Regierungschef Schafik solle sich zudem um den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Korruption kümmern.

Wie an den Vortagen versammelten sich auch am Montagnachmittag wieder tausende Demonstranten auf dem zentralen Tahrir-Platz in der Hauptstadt Kairo. Ein Aufruf zum Generalstreik, der in der Stadt kursierte, wurde nicht flächendeckend befolgt. Die ägyptische Armee nahm sechs Mitarbeiter des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira fest, ließ sie kurz darauf aber wieder frei. Ihre Ausrüstung wurde beschlagnahmt, wie der Sender berichtete.

Deutsche Botschaft organisiert Konvoi

Die deutsche Botschaft in Kairo organisierte aus Sicherheitsgründen einen Konvoi von etwa 140 Deutschen zum Flughafen. Ausreisen konnten vor allem Angehörige von Diplomaten und anderen Deutschen, die in der ägyptischen Hauptstadt arbeiten, berichtete eine dpa-Korrespondentin. Zwei Flugzeuge brachten binnen weniger Stunden Hunderte Deutsche nach Frankfurt.

Wegen der unsicheren Lage verschärfte die Bundesregierung ihre Reisehinweise, gab aber weiter keine generelle Reisewarnung heraus. „Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Ägypten aufgrund der instabilen Lage derzeit ab“, hieß es in Berlin. Andere Staaten wie die USA, Griechenland, die Türkei, Australien, Indonesien oder Indien kündigten hingegen Evakuierungsflüge für ihre Staatsbürger an oder flogen diese bereits aus. Charterflüge nach Hause organisierten auch Firmen wie der Energiekonzern RWE oder der Handelsriese Metro. Das Deutsche Archäologische Institut stellte seine Grabungsarbeiten in dem Land vorübergehend ein.

Die Leitung der Deutschen Schule in Alexandria hofft ebenfalls auf baldige Ausreise. Es gebe in der Stadt keinerlei staatliche Ordnungsmacht mehr, sagte Schulleiter Hubert Müller der dpa. Bürgermilizen ersetzten die nicht mehr vorhandene Polizei. „Wir erleben hier immer wieder, dass Leute zusammengeprügelt oder gar verschleppt und auch getötet werden mit Messern und Säbeln.“

Peres warnt vor Islamistenregime

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres warnte vor der möglichen Machtübernahme eines radikalen Islamistenregimes in Ägypten. Die Herrschaft religiöser Fanatiker wäre nicht besser als ein Mangel an Demokratie unter dem ägyptischen Präsidenten Mubarak, sagte Peres. Israel pflegt mit Mubarak seit 30 Jahren gute Beziehungen und ist an Stabilität im Nachbarland interessiert.

In der Nacht hatte es in Kairo weniger Plünderungen und Brandschatzungen gegeben, weil Soldaten stärkere Präsenz als in der Nacht zuvor gezeigt hatten. Auch die Polizei, die sich nach der Eskalation der Proteste weitgehend zurückgezogen hatte, war in einigen Stadtvierteln wieder zu sehen. Am Montag galt bereits ab 15.00 Uhr (14.00 MEZ) eine verlängerte Ausgangssperre. In den Nächten davor war sie kaum beachtet worden – weder von demonstrierenden Regimegegnern noch von Plünderern und Räubern, die Städte terrorisieren.

Hochwasser: Flüsse schwellen wieder an

BERLIN – Die Hochwasserlage an vielen deutschen Flüssen bleibt angespannt. Regensburg schrammte knapp an der Überflutung vorbei.

Auch an der Elbe und am Rhein, in Brandenburg und Thüringen blieb die Situation vielerorts kritisch. In Hessen hieß es, der Main in Frankfurt gehe sehr langsam zurück, Entwarnung könne nicht gegeben werden.
Pirna in Sachsen drohen Überflutungen. Ein Wasserstand von 7,50 Meter könnte in der Nacht zum Montag flussnahe Straßen überfluten.

In Koblenz soll das Rhein-Hochwasser bereits morgen fast die Höhe der ersten Flutwelle vom Wochenbeginn erreichen.

Quelle: dnews.de

Räuber verliert auf der Flucht sein Portemonnaie

BERLIN – Wegen des Missgeschicks eines Räubers hat dessen Opfer das Diebesgut zurückerhalten.

Der Unbekannte überfiel in der Nacht zu Samstag in Berlin einen 55-Jährigen, bedrohte ihn mit einem Messer und forderte Geld, wie die Polizei mitteilte. Nachdem der Überfallene sich weigerte, entriss ihm der Räuber eine Aktentasche.

Auf der Flucht verlor der Kriminelle jedoch sein Portemonnaie, dass der 55-Jährige an sich nahm. Er bot dem Räuber dann laut Polizei das Portemonnaie im Tausch gegen die Aktentasche an – worauf sich der Kriminelle einließ. Da das Opfer erst anschließend die Polizei verständigte, erwischten die Beamten den Täter allerdings nicht mehr.

Dioxin: Niedersachsen gibt knapp 3.000 Betriebe wieder frei

HANNOVER – Niedersachsen hat am Sonntag knapp 3000 wegen des Dioxin-Skandals gesperrte landwirtschaftliche Betriebe wieder freigegeben.

Es sei gelungen, die Betriebe zu identifizieren, „von deren Lebensmittelprodukten zum jetzigen Kenntnisstand mit Sicherheit kein Risiko für die Verbraucher ausgehen kann“, hieß es in einer am Abend veröffentlichten Erklärung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums in Hannover.

Von den zunächst rund 4.400 gesperrten Betrieben müssten nun „noch 1.470 Betriebe gesperrt bleiben“. Es werde weiter daran gearbeitet, „die Situation auch für die noch nicht freigegebenen Betriebe so schnell wie möglich zu klären“.
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Auf dem Höhepunkt des Skandals waren bundesweit mehr als 4.700 Betriebe gesperrt gewesen, der weitaus größte Teil von ihnen in Niedersachsen. Für die Verseuchung des Tierfutters mit Dioxin soll der in Schleswig-Holstein ansässige Futterfett-Hersteller Harles und Jentzsch verantwortlich sein. Die Firma steht im Verdacht, minderwertige technische Mischfettsäure zu teurem Futterfett verarbeitet und dann verkauft zu haben.

Quelle: dnews.de

Kongressabgeordnete in USA niedergeschossen

WASHINGTON – In einem Geschäftszentrum im US-Bundesstaat Arizona ist es zu einer schweren Schießerei gekommen.

US-Medienberichten zufolge eröffnete ein rund 20-jähriger Mann bei einer Veranstaltung in Tuscon (Arizona) plötzlich das Feuer auf die 40-jährige Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords und weitere Menschen.

Nach Angaben einer Krankenhaussprecherin überlebte die Demokration den Anschlag schwerverletzt und wurde sofort operiert. Sechs Menschen wurden vermutlich getötet. Zwölf weitere seien verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender CNN. Der Täter wurde laut den Berichten festgenommen.

Ein Arzt des Krankenhaus sagte bei einer Pressekonferenz, Giffords sei einmal in den Kopf geschossen worden. Die Operation sei erfolgreich verlaufen, und man sei unter den momentanen Umständen „optimistisch“, dass sie überleben werde. Die nächsten 24 Stunden seien jedoch kritisch. Der Arzt bestätigte den Tod eines neunjährigen Mädchens. Laut Medienberichten ist auch ein Bezirksrichter unter den Todesopfern.

Täter handelte alleine

Mehrere US-Medien hatten zuvor berichtet, Giffords sei erschossen worden. Der öffentliche Radiosender NPR berichtete von sechs weiteren Toten, Fox News von vier Toten. Krankenhaussprecherin Darci Slaten sagte gegenüber CNN, die Schussopfer seien in einem „ernsten bis kritischen Zustand“.

Den Medienberichten zufolge war der Täter rund 20 Jahre alt und handelte allein. Er habe Giffords aus direkter Nähe in den Kopf geschossen. Augenzeugen berichteten gegenüber CNN, sie hätten 15 bis 20 Schüsse gehört. Laut NPR versuchte der Schütze zu fliehen, wurde aber von einem Augenzeugen überwältigt und dann festgenommen.

Obama spricht von ‚unbeschreiblicher Tragödie‘

In einer ersten Reaktion verurteilte US-Präsident Barack Obama die „sinnlose Tat“ und sprach von einer „unbeschreiblichen Tragödie“. Der neue Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, John Boehner, äußerte sich „entsetzt“.

Giffords sitzt seit 2006 für Arizona im US-Kongress. Sie wurde als erste Jüdin für Arizona ins Repräsentantenhaus gewählt. Sie gilt als moderat und wirtschaftspolitisch eher unternehmensfreundlich. Im November 2010 wurde sie für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Die 40-Jährige ist mit dem NASA-Astronauten Mark Kelly verheiratet.

Unter dem Motto „Congress on your corner“ wollte Giffords bei der Veranstaltung mit den Menschen ihres Bezirkes sprechen und Fragen beantworten. Die Veranstaltung hatte Giffords auch über Twitter angekündigt.

Quelle: dnews.de

2010 is tou n Eend

Noch n poar Uuren un dan is dät Jier 2010 foarbie. Stuuns.com rakt do Höchtepunkte fon 2010:

* Dät Ääskemonster fon Ieslound, dät dän ganse Luftferkier buppe Europa lomliech.

*Die Apstiech fon Lena un hiere Ärfoulch bie dän Eurovision Song Contest.

* Dät Äidbieuwjen ap Haiti.

* Die Umweltkatastrophe in dän Golf fon Mexiko.

* Dät Wunder fon do 33 rädde Kumpels in Chile.

* DIe Katastrophe ap dän Loveparade in Duisbuurich.

Luftwaffe häd Wienoachtsmon appe Radar

DENVER/NEW YORK – Ju amerikoanske Flugabwehr häd dän Wienoachtsmon fuun.

Däälich kon me dän Flug fon de Wienoachtsmon appe Radar foulgje – dät kwäd dät Noudamerikoanske Luftferdäägenengskommando NORAD in Colorado. In NORAD beoobachtje dän US-amerikoanske un dän kanadiske Luftwaffe in do Rocky Mountains dät Luftruum buppe Noud-Amerikoa.

Ap disse Websiede koast du dän Wienoachtsmon foulgje.

Winterchaos

Schnee und Eis stellen in vielen Teilen Deutschlands Reisende und Berufspendler weiter auf eine harte Probe.

Vor allem im Saarland über Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen und Sachsen sorgt das Winterwetter für Probleme auf Straßen, Schienen und im Flugverkehr.

Deutschlands größter Airport in Frankfurt am Main musste in der Nacht vier Stunden lang schließen. Mehr als 2.000 Passagiere verbrachten die Nacht in den Terminals. Fast 1000 strandeten nach Umleitungen auf dem Flughafen in Hannover-Langenhagen.

Shakira-Konzert ausgefallen

Insgesamt wurden in der Nacht zu Donnerstag in Frankfurt rund 250 Flüge gestrichen, 40 weitere wurden umgeleitet. Die Flugzeuge hätten auf den schneebedeckten Landebahnen nicht bremsen können, zudem war die Sicht beeinträchtigt. Nach Angaben eines Sprechers wurden allein am Donnerstag 85 Flüge annulliert.

Ein mit 11.000 Fans ausverkauftes Konzert der Sängerin Shakira in der Frankfurter Festhalle fiel aus, weil die Künstlerin in Paris festsaß.

Probleme bei der Bahn

Auch die Berliner Flughäfen waren betroffen. Im Lauf des Donnerstags sei damit zu rechnen, dass an den Airports Tegel und Schönefeld rund 60 Flüge ausfallen, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft.

Bei der Bahn kam es am Morgen auf allen Fern- und Nahverkehrsstrecken zu Verspätungen. Alle Verbindungen im gesamten Bundesgebiert seien betroffen, sagte Bahn-Sprecher Holger Bajohra.

Grund sei, dass die Fernverkehrszüge lediglich mit 160 Stundenkilometern unterwegs seien. Normalerweise könnten sie bis zu 250 Stundenkilometer schnell fahren.

Ob im Tagesverlauf wieder mit der normalen Geschwindigkeit gefahren werden könne, sei noch nicht klar.

In Thüringen und Sachsen warnte die Bahn generell vor Ausfällen und Verspätungen „aufgrund der Witterungsbedingungen“. Nicht in jedem Fall könnten Ersatzbusse fahren. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz sei der Busverkehr wegen der starken Schneefälle schon gar nicht mehr möglich.

Besonders betroffen war die Strecke Nürnberg-Leipzig, die komplett gesperrt werden musste, nachdem in Thüringen ein Baum auf die Oberleitung gefallen war. Bajohra riet allen Kunden, sich vor Fahrtantritt über die Lage im Internet oder die kostenlose Hotline 08000/996633 zu informieren.

Tödlicher Unfall

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Bayern, Sachsen und Thüringen Unwetterwarnungen ausgegeben, nahm diese im Laufe des Morgens aber wieder zurück. Auf den Straßen war es dennoch problematisch, auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Die Polizeibehörden berichteten von etlichen Lastwagen, die auf Autobahnen und Bundesstraßen liegengeblieben waren. Auch für Autofahrer hieß es deshalb „kein Durchkommen“.

In Hessen und Thüringen versorgten Feuerwehrleute die Menschen mit Essen und Getränken in der Nacht. Zwischenzeitlich konnten wie etwa in Bayern die Streudienste auch nicht fahren.

Im Osten, Süden und Südwesten kam es durch glatte Straßen zu etlichen Autounfällen. In Rheinland-Pfalz starb eine 33-jährige Frau, als sie mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abkam, gegen ein anderes Auto und dann frontal gegen einen Baum fuhr. Ansonsten blieb es aber zumeist bei Blechschäden.

In Hessen und Thüringen versorgten Feuerwehrleute steckengebliebene Autofahrer in der Nacht mit Essen und Getränken. In Osthessen wurde die Autobahn 7 bei Fulda mehrere Stunden gesperrt. Die Reisenden harrten bei Minusgraden in ihren Fahrzeugen aus. Innerhalb kurzer Zeit waren bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen, vielerorts kam Glatteis hinzu.

Brauereidach eingestürzt

In Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei von Mittwochmittag bis zum frühen Donnerstagmorgen mehr als 800 witterungsbedingte Unfälle, wie die Landesleitstelle in Duisburg mitteilte. Elf Menschen wurden schwer und 60 leicht verletzt.

Regen, Schnee und Temperaturen unter Null führten auch in Sachsen zu Behinderungen auf den Autobahnen. In Leipzig fiel die Tram total aus, was tausende Pendler frustrierte. Ein Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe sagte, aufgrund von Eisregen seien am Mittwochabend Oberleitungen beschädigt worden.

Bereits am Mittwochabend war im oberfränkischen Kulmbach das Dach einer Brauerei unter der Last der feuchten Schneemassen eingestürzt. Wie die Polizei in Bayreuth mitteilte, brach ein Stützpfeiler in einer Lagerhalle zusammen – etwa 15 Meter des 70 Meter langen Brauereidachs stürzten ein. Verletzt wurde niemand.

Vibrator und Gleitmittel im Weihnachtspäckchen

NOARDWÂLDE – Der Betrieb Polyvision in West-Friesland hat in seinen Weihnachtspäckchen zwischen Nüssen und Wein noch etwas anderes versteckt.

Die weiblichen Mitarbeiter bekommen einen Vibrator, die männlichen Gleitmittel geschenkt. Das schreibt die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

Polyvision ist ein Lieferant für Kaltschaum. Dem Firmenchef Robert Moerman zufolge handelt es sich bei den Geschenken um einen kleinen Scherz: “Ich habe vor sechs Jahren schonmal Vibratoren in die Weihnachtspäckchen getan, und meine Mitarbeiter sagen nun, dass sie verschlissen sind.“